Stadt Korinos (Central Macedonia)

griechenland

Präsentation

Die Kleinstadt Paralia liegt etwa acht Kilometer östlich der Stadt Katerinis (oder Katerini) am Thermaischen Golf in Griechenland. Das Dorf Paralia selbst zählt etwa 1.100 Einwohner, insgesamt wohnen auf der zur Stadt Katerini zählenden Gemeindefläche Paralias etwa 6.800 Einwohner. Der Ort liegt in der griechischen Region Zentralmakedonien direkt am Wasser und genießt ein mildes Mittelmeerklima mit heißen Sommern; die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli und August zwischen 21 und 32 Grad Celsius, die Wassertemperaturen knapp unter 25 Grad. Griechenland bezahlt mit dem Euro und das Land liegt in der osteuropäischen Zeitzone: Die Uhren gehen hier der Koordinierten Weltzeit zwei Stunden voraus (UTC+2).

Die stadt Korinos gehört zu der peripherie Central Macedonia und zu der präfektur Pieria.

Die stadt zählt Korinos 5.557 Einwohner (Volkszählung von 2011) hat.
Der lokale Name des Korinos ist Κορινός. Der englische Name der stadt ist Korinos.

Points oder Interessen

Paralia und der Nachbarort Katerinis

Der kleine Küstenort Paralia entstand erst in den 1920er Jahren im Zuge des Bevölkerungsaustauschs zwischen der Türkei und Griechenland. Damals siedelten sich hier Flüchtlinge aus der Hafenstadt Kios, dem heutigen Gemlik am Marmarameer südlich von Istanbul, an. Seinen heutigen Namen erhielt Paralia erst im Jahre 1950. Ein kleiner Hafen am südlichen Ende des Ortes und die Kirche Agia Fotini, die direkt im Zentrum am Meer liegt, sind die beiden Hauptsehenswürdigkeiten von Paralia. Besonders bekannt ist der Ort für seinen schönen und langen Badestrand am Thermaischen Golf. Zahlreiche Tavernen, Diskotheken und Bars locken in der Hauptsaison zusätzlich die Touristen an. Auch eignet sich der Ort gut als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den interessantesten Zielen Zentral- und Nordgriechenlands. In den Sommermonaten verkehrt direkt vom Zentrum Paralias aus alle 30 Minuten ein Bus in die Kreishauptstadt und Marktstadt Katerini. Sie befindet sich etwa zehn Kilometer von der Küste entfernt mitten in einer fruchtbaren Ebene und bietet einen herrlichen Blick auf das Olymp-Massiv. Auch Katerini ist eine relativ neue Stadt, die touristisch vor allem durch die Nähe zu den schönen Stränden am Golf von Thermaikos und zum Olymp sowie zu weiteren Ausflugszielen interessant ist. Im Winter zieht auch das zu Katerini zählende Skigebiet Elatochori die Besucher an.

Paralia bedeutet vor allem Urlaub am Meer

Die herrlichen Strände von Paralia machen den Hauptanziehungspunkt des Ortes aus. Der schöne Sandstrand direkt vor Ort wurde mit der blauen Flagge der EU ausgezeichnet und erstreckt sich über eine Länge von etwa dreieinhalb Kilometern und eine Breite von etwa vierzig Metern. Auch nördlich und südlich des Gemeindegebiets setzt sich der schier endlose goldene Sandstrand weiter fort und reicht im Norden bis zu den Salzgewinnungsflächen von Kitros und im Süden fast die gesamte Golfküste entlang. Verschiedene Wassersportarten werden direkt am Strand von Paralia angeboten: So bestehen neben Gelegenheiten zu einer rasanten Fahrt auf dem Bananenboot oder in einem Reifen auch Möglichkeiten, hier in den Ferien das Wasserskifahren zu erlernen. Besonders die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag sind zum Wasserskifahren auf dem Thermaischen Golf bestens geeignet. Am späten Vormittag und am frühen Nachmittag kommen dann meist Wellen auf, die im Bananenboot oder im Reifen besser auszusitzen sind als auf Wasserski. Dafür laden die Wellen dann aber besonders Familien mit Kindern zu Spiel und Spaß im natürlichen Wellenbad. Während der Strand im Stadtgebiet in den Sommermonaten oft voller Menschen ist und einige Hotels auf ihren Strandabschnitten Liegen und Sonnenschirme für ihre Gäste bereitstellen, wird der Strand, je weiter man sich vom Zentrum entfernt, zunehmend leerer. In den Randgebieten ist es dann durchaus möglich, auch im Sommer ein kleines Stückchen Strand ganz für sich allein zu finden.

Die antike Stadt Dion

Die Ruinen der antiken Stadt Dion liegen nur wenige Kilometer außerhalb Katerinis und sind von Paralia aus gut auf einem Ausflug zu erreichen: Zahlreiche Tourenanbieter haben die halbtägige Tour im Programm. Das antike Dion entstand aus einer Gründung durch einen thrakischen Stamm im 11. oder 10. Jahrhundert vor Christus. Im 7. Jahrhundert vor Christus dann wurde die Stadt von den Makedonen erobert und richtete dann im 5. Jahrhundert vor Christus erstmals olympische Festspiele aus. Nach Ausgrabungen in den 1920er und den 1970er Jahren sind in Dion heute einige interessante antike Ruinen zu besichtigen. So zeigt eine antike Mauer Darstellungen von Schildern, die Alexander der Große nach der Schlacht von Issos erhielt, und die Ruine des Heiligtums der ägyptischen Göttin Isis sowie des Tempels des Zeus ziehen ebenfalls die Besucher an. In den Resten des griechischen und des römischen Theaters finden heute wieder Vorführungen statt. Das archäologische Museum bei der Ausgrabungsstätte zeigt die Funde aus den Ausgrabungen, die nach Fundort sortiert wurden. Website: www.ancientdion.org E-Mail: info@ancientdion.org Telefon: +30 23510 53206 Öffnungszeiten Winter: Ausgrabungsstätte täglich 8 bis 15 Uhr; Museum Dienstag bis Sonntag 8:30 bis 15 Uhr Öffnungszeiten Sommer: Ausgrabungsstätte täglich 8 bis 19 Uhr; Museum Dienstag bis Sonntag 8 bis 19 Uhr

Ein Ausflug zum Olymp

Der berühmte Berg Olymp, Heimat der griechischen Götter, befindet sich nur etwa dreißig Kilometer südwestlich von Paralia Katerinis. Mit seinen 2.919 Metern Höhe ist der Mitikas der höchste Gipfel im Olymp-Massiv und damit der höchste Berg Griechenlands. Hier findet sich eine abwechslungsreiche und teilweise einmalige Flora und Fauna. Auf einem weiteren Gipfel des Massivs, dem Profitis Ilias steht die höchstgelegene Kapelle des Balkans. Vom Ort Litochoro aus, etwa 25 Straßenkilometer südwestlich von Paralia, kann man den Gipfel erklimmen. Zwischen Litochoro und den Gipfel des Olymp-Massivs erstreckt sich der älteste Nationalpark Griechenlands, der unter strengem Naturschutz steht und völlig unbewohnt ist. Allein zwei Wanderhütten befinden sich im Nationalpark und bieten die Möglichkeit zu einer Rast während einer zwei- oder mehrtägigen Wanderung. Von Litochoro aus bieten verschiedene Tourunternehmen geführte Wanderungen auf die Gipfel an (siehe zum Beispiel www.trekking.gr). Auch bei einer Wanderung auf eigene Faust bietet es sich an, eine Übernachtung in einer der beiden Hütten im Voraus zu buchen, da eine Wanderung zum Gipfel kaum an einem Tag zu bewältigen ist und Übernachtungsplätze in der Hauptsaison schnell ausgebucht sind. Auf der anstrengenden Wanderung wird man immer wieder durch herrliche Aussichten hinüber zur Küste belohnt und kann auf seltene Tier- und Pflanzenarten treffen.

Thessaloniki ist ebenfalls einen Ausflug wert

Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, liegt nur etwa 70 Kilometer oder eine Autostunde nördlich von Paralia. Auch in den meisten Hotels Paralias lässt sich ein Ausflug nach Thessaloniki buchen. Die Stadt bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Zeugnissen ihrer langen Geschichte und verspricht einen interessanten und abwechslungsreichen Tag für Kulturfreunde und Geschichtsinteressierte aller Art. Baudenkmäler aus römischer und byzantinischer Zeit und die hervorragend restaurierte Altstadt mit ihren vielen renovierten türkischen Häusern und der gut erhaltenen Stadtmauer laden zu einem Bummel und zu Besichtigungen ein. Das Wahrzeichen der Stadt, der Weiße Turm (Lefkou Pirgou), stammt aus dem 15. Jahrhundert und steht direkt an der Uferpromenade von Thessaloniki. Hier bildete er einst einen Teil der Festungsmauer und sicherte die Stadt zum Meer hin. Mit seiner Höhe von 30 Metern bietet der Turm von seiner Aussichtsplattform aus einen herrlichen Ausblick. Im Inneren führt eine breite Treppe durch die sechs Stockwerke mit wechselnden Ausstellungen. Insgesamt finden sich an der acht Kilometer langen Stadtmauer noch die Überreste von sieben Türmen. Zahlreiche Parks laden in Thessaloniki ebenfalls zum Flanieren und das Vlatadon-Kloster inmitten der Altstadt ist eine weitere interessante Sehenswürdigkeit. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist das einzige der einst 20 Klöster der Stadt, das noch erhalten geblieben ist.

Unbegrenztes Badevergnügen im Waterland Thessaloniki

Einige Kilometer östlich der Stadt Thessaloniki findet sich das größte Freizeitbad der Region: Das Waterland Thessaloniki kann auf einer Fläche von etwa 150.000 Quadratmetern mit zahlreichen Pools und Attraktionen aufwarten. So kann man sich hier wie Tarzan über das Wasser hangeln, im Wellenbad durch die Wellen springen oder sich von der Pirateninsel aus in die Fluten stürzen. Im Crazy River kann man eine rasante Fahrt in einem Reifen-Schlauchboot unternehmen oder auf einer der vier verschiedenen Rutschen eine persönliche Bestzeit aufstellen. Website: www.waterland.gr Eintritt: Tageskarte Erwachsene ab 13,50 Euro; Kinder ab 10 Euro

Tauchen in Leptokarya

Etwa dreißig Kilometer südlich von Paralia besteht in Leptokarya eine einmalige Gelegenheit, die Flora und Fauna des Mittelmeers aus nächster Nähe zu erkunden. Das Tauchzentrum von Enalios ist das einzige PADI-zertifizierte Zentrum der Region und bietet Anfänger- und Fortgeschrittenen-Tauchkurse sowie Materialverleih oder die Gelegenheit zu Erkundungstouren mit dem Schnorchel. Dabei besteht sowohl die Möglichkeit, direkt vom Ufer aus zu tauchen, als auch Gelegenheiten, mit dem Boot weiter hinaus zu fahren. Zahlreiche Seepferdchen finden sich im Seegras direkt in Ufernähe und auch für die interessanten und farbenfrohen Tintenfische ist die Region bekannt. Website: www.enaliosscuba.gr Kosten: ab etwa 50 Euro für einen Ein-Tages-Kurs

Die Meteora-Klöster

Die berühmten Meteora-Klöster, die vielen vielleicht aus dem James-Bond-Film „In tödlicher Mission“ bekannt sein mögen, bieten sich als ein weiteres interessantes Ausflugsziel an. Die spektakulär auf ihren steilen Felsen errichteten Klöster liegen in der Nähe der Stadt Kalambaka und zählen zum UNESCO-Welterbe. Von den ehemals 24 Klosteranlagen sind heute nur noch sechs bewohnt und können besichtigt werden. Die Klöster haben verschiedene Öffnungszeiten und Kleiderregeln: Meist gilt „keine Shorts oder freie Schultern“. Frauen werden in einigen Klöstern gebeten, Röcke zu tragen oder sich eine am Eingang erhältliche Schürze vorzubinden. Die Felsen von Meteora gelten zudem als Wander- und Kletterparadies.

Ein Tag in Platamonas

Nur etwa vierzig Kilometer südlich von Paralia findet sich mit Platamonas ein weiterer geschichtsträchtiger Ort am Thermaischen Golf. Eine beeindruckende Burgruine aus der Frankenzeit thront etwas nördlich der Stadt auf einem Hügel und weist auf die ehemalige Bedeutung der Stadt im Mittelalter hin. Die Festung wurde im frühen 13. Jahrhundert von Bonifatius von Montferrat erbaut, der von hier aus den Handel am Thermaischen Golf kontrollierte. Heute wird die Burg im Sommer für Theater- und Konzertaufführungen genutzt. Der Hafen sowie die Sand- und Kiesstrände von Platamonas gelten als äußerst sauber und laden bei einem Ausflug zu einem erfrischenden Abstecher.

Redakteur :

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Zahlen

Landesvorwahl :
GR
Postleitzahl :
600-62
Breite :
40.31293
Länge :
22.58411
Zeitzone :
Europe/Athens
Zeitzonenbezeichner :
UTC+2
Sommerzeit :
Y

Nachbarstädte

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Begleiten Sie uns !

Wie kommt man hin ?

Die Anreise nach Paralia in Katerinis erfolgt meist über den internationalen Flughafen von Thessaloniki (www.hcaa.gr) in etwa 85 Kilometern Entfernung. Dieser wird im Sommer von zahlreichen Linien- und Charterfluggesellschaften aus dem europäischen Ausland angeflogen. So verbindet Austrian Airlines Thessaloniki mit Wien und Swiss Air fliegt die Stadt von Zürich aus an. Aegean, German Wings, Germania und Air Berlin fliegen von hier aus zahlreiche deutsche Städte an und auch mit Ryan Air und Easy Jet ist eine Anreise von Deutschland aus möglich. Vom Flughafen aus bestehen Busverbindungen nach Thessaloniki sowie zum Bahnhof und zum Busbahnhof der Stadt. Weitere Busse verbinden Thessaloniki mit Katerini (siehe www.ktelmacedonia.gr) und Katerini mit Paralia. Die etwa zehn Kilometer zwischen Katerini und Paralia können auch bequem und günstig mit dem Taxi zurückgelegt werden. Verschiedene Transferanbieter bieten direkte Transfers vom Flughafen zum Urlaubsort an (siehe zum Beispiel www.foxtransfer.eu). Mit der Bahn ist Katerini von anderen Orten Griechenlands aus bequem zu erreichen: Der Bahnhof liegt an der Bahnlinie von Thessaloniki nach Athen (siehe www.ose.gr) und ist wegen seiner Lage am östlichen Ende der Stadt von Paralia aus gut zu erreichen. Im Urlaubsort selbst kann man gut zu Fuß zurechtkommen und viele der örtlichen Hotels haben Ausflüge zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Region im Programm.

Transport von Korinos

Internationaler Flughafen
Makedonia ~40 km
Anderen Verkehrsmitteln
Alexandria ~39 km

Stadt Korinos (Central Macedonia)

griechenland

Präsentation

Die Kleinstadt Paralia liegt etwa acht Kilometer östlich der Stadt Katerinis (oder Katerini) am Thermaischen Golf in Griechenland. Das Dorf Paralia selbst zählt etwa 1.100 Einwohner, insgesamt wohnen auf der zur Stadt Katerini zählenden Gemeindefläche Paralias etwa 6.800 Einwohner. Der Ort liegt in der griechischen Region Zentralmakedonien direkt am Wasser und genießt ein mildes Mittelmeerklima mit heißen Sommern; die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli und August zwischen 21 und 32 Grad Celsius, die Wassertemperaturen knapp unter 25 Grad. Griechenland bezahlt mit dem Euro und das Land liegt in der osteuropäischen Zeitzone: Die Uhren gehen hier der Koordinierten Weltzeit zwei Stunden voraus (UTC+2).

Die stadt Korinos gehört zu der peripherie Central Macedonia und zu der präfektur Pieria.

Die stadt zählt Korinos 5.557 Einwohner (Volkszählung von 2011) hat.
Der lokale Name des Korinos ist Κορινός. Der englische Name der stadt ist Korinos.

Points oder Interessen

Paralia und der Nachbarort Katerinis

Der kleine Küstenort Paralia entstand erst in den 1920er Jahren im Zuge des Bevölkerungsaustauschs zwischen der Türkei und Griechenland. Damals siedelten sich hier Flüchtlinge aus der Hafenstadt Kios, dem heutigen Gemlik am Marmarameer südlich von Istanbul, an. Seinen heutigen Namen erhielt Paralia erst im Jahre 1950. Ein kleiner Hafen am südlichen Ende des Ortes und die Kirche Agia Fotini, die direkt im Zentrum am Meer liegt, sind die beiden Hauptsehenswürdigkeiten von Paralia. Besonders bekannt ist der Ort für seinen schönen und langen Badestrand am Thermaischen Golf. Zahlreiche Tavernen, Diskotheken und Bars locken in der Hauptsaison zusätzlich die Touristen an. Auch eignet sich der Ort gut als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den interessantesten Zielen Zentral- und Nordgriechenlands. In den Sommermonaten verkehrt direkt vom Zentrum Paralias aus alle 30 Minuten ein Bus in die Kreishauptstadt und Marktstadt Katerini. Sie befindet sich etwa zehn Kilometer von der Küste entfernt mitten in einer fruchtbaren Ebene und bietet einen herrlichen Blick auf das Olymp-Massiv. Auch Katerini ist eine relativ neue Stadt, die touristisch vor allem durch die Nähe zu den schönen Stränden am Golf von Thermaikos und zum Olymp sowie zu weiteren Ausflugszielen interessant ist. Im Winter zieht auch das zu Katerini zählende Skigebiet Elatochori die Besucher an.

Paralia bedeutet vor allem Urlaub am Meer

Die herrlichen Strände von Paralia machen den Hauptanziehungspunkt des Ortes aus. Der schöne Sandstrand direkt vor Ort wurde mit der blauen Flagge der EU ausgezeichnet und erstreckt sich über eine Länge von etwa dreieinhalb Kilometern und eine Breite von etwa vierzig Metern. Auch nördlich und südlich des Gemeindegebiets setzt sich der schier endlose goldene Sandstrand weiter fort und reicht im Norden bis zu den Salzgewinnungsflächen von Kitros und im Süden fast die gesamte Golfküste entlang. Verschiedene Wassersportarten werden direkt am Strand von Paralia angeboten: So bestehen neben Gelegenheiten zu einer rasanten Fahrt auf dem Bananenboot oder in einem Reifen auch Möglichkeiten, hier in den Ferien das Wasserskifahren zu erlernen. Besonders die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag sind zum Wasserskifahren auf dem Thermaischen Golf bestens geeignet. Am späten Vormittag und am frühen Nachmittag kommen dann meist Wellen auf, die im Bananenboot oder im Reifen besser auszusitzen sind als auf Wasserski. Dafür laden die Wellen dann aber besonders Familien mit Kindern zu Spiel und Spaß im natürlichen Wellenbad. Während der Strand im Stadtgebiet in den Sommermonaten oft voller Menschen ist und einige Hotels auf ihren Strandabschnitten Liegen und Sonnenschirme für ihre Gäste bereitstellen, wird der Strand, je weiter man sich vom Zentrum entfernt, zunehmend leerer. In den Randgebieten ist es dann durchaus möglich, auch im Sommer ein kleines Stückchen Strand ganz für sich allein zu finden.

Die antike Stadt Dion

Die Ruinen der antiken Stadt Dion liegen nur wenige Kilometer außerhalb Katerinis und sind von Paralia aus gut auf einem Ausflug zu erreichen: Zahlreiche Tourenanbieter haben die halbtägige Tour im Programm. Das antike Dion entstand aus einer Gründung durch einen thrakischen Stamm im 11. oder 10. Jahrhundert vor Christus. Im 7. Jahrhundert vor Christus dann wurde die Stadt von den Makedonen erobert und richtete dann im 5. Jahrhundert vor Christus erstmals olympische Festspiele aus. Nach Ausgrabungen in den 1920er und den 1970er Jahren sind in Dion heute einige interessante antike Ruinen zu besichtigen. So zeigt eine antike Mauer Darstellungen von Schildern, die Alexander der Große nach der Schlacht von Issos erhielt, und die Ruine des Heiligtums der ägyptischen Göttin Isis sowie des Tempels des Zeus ziehen ebenfalls die Besucher an. In den Resten des griechischen und des römischen Theaters finden heute wieder Vorführungen statt. Das archäologische Museum bei der Ausgrabungsstätte zeigt die Funde aus den Ausgrabungen, die nach Fundort sortiert wurden. Website: www.ancientdion.org E-Mail: info@ancientdion.org Telefon: +30 23510 53206 Öffnungszeiten Winter: Ausgrabungsstätte täglich 8 bis 15 Uhr; Museum Dienstag bis Sonntag 8:30 bis 15 Uhr Öffnungszeiten Sommer: Ausgrabungsstätte täglich 8 bis 19 Uhr; Museum Dienstag bis Sonntag 8 bis 19 Uhr

Ein Ausflug zum Olymp

Der berühmte Berg Olymp, Heimat der griechischen Götter, befindet sich nur etwa dreißig Kilometer südwestlich von Paralia Katerinis. Mit seinen 2.919 Metern Höhe ist der Mitikas der höchste Gipfel im Olymp-Massiv und damit der höchste Berg Griechenlands. Hier findet sich eine abwechslungsreiche und teilweise einmalige Flora und Fauna. Auf einem weiteren Gipfel des Massivs, dem Profitis Ilias steht die höchstgelegene Kapelle des Balkans. Vom Ort Litochoro aus, etwa 25 Straßenkilometer südwestlich von Paralia, kann man den Gipfel erklimmen. Zwischen Litochoro und den Gipfel des Olymp-Massivs erstreckt sich der älteste Nationalpark Griechenlands, der unter strengem Naturschutz steht und völlig unbewohnt ist. Allein zwei Wanderhütten befinden sich im Nationalpark und bieten die Möglichkeit zu einer Rast während einer zwei- oder mehrtägigen Wanderung. Von Litochoro aus bieten verschiedene Tourunternehmen geführte Wanderungen auf die Gipfel an (siehe zum Beispiel www.trekking.gr). Auch bei einer Wanderung auf eigene Faust bietet es sich an, eine Übernachtung in einer der beiden Hütten im Voraus zu buchen, da eine Wanderung zum Gipfel kaum an einem Tag zu bewältigen ist und Übernachtungsplätze in der Hauptsaison schnell ausgebucht sind. Auf der anstrengenden Wanderung wird man immer wieder durch herrliche Aussichten hinüber zur Küste belohnt und kann auf seltene Tier- und Pflanzenarten treffen.

Thessaloniki ist ebenfalls einen Ausflug wert

Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, liegt nur etwa 70 Kilometer oder eine Autostunde nördlich von Paralia. Auch in den meisten Hotels Paralias lässt sich ein Ausflug nach Thessaloniki buchen. Die Stadt bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Zeugnissen ihrer langen Geschichte und verspricht einen interessanten und abwechslungsreichen Tag für Kulturfreunde und Geschichtsinteressierte aller Art. Baudenkmäler aus römischer und byzantinischer Zeit und die hervorragend restaurierte Altstadt mit ihren vielen renovierten türkischen Häusern und der gut erhaltenen Stadtmauer laden zu einem Bummel und zu Besichtigungen ein. Das Wahrzeichen der Stadt, der Weiße Turm (Lefkou Pirgou), stammt aus dem 15. Jahrhundert und steht direkt an der Uferpromenade von Thessaloniki. Hier bildete er einst einen Teil der Festungsmauer und sicherte die Stadt zum Meer hin. Mit seiner Höhe von 30 Metern bietet der Turm von seiner Aussichtsplattform aus einen herrlichen Ausblick. Im Inneren führt eine breite Treppe durch die sechs Stockwerke mit wechselnden Ausstellungen. Insgesamt finden sich an der acht Kilometer langen Stadtmauer noch die Überreste von sieben Türmen. Zahlreiche Parks laden in Thessaloniki ebenfalls zum Flanieren und das Vlatadon-Kloster inmitten der Altstadt ist eine weitere interessante Sehenswürdigkeit. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist das einzige der einst 20 Klöster der Stadt, das noch erhalten geblieben ist.

Unbegrenztes Badevergnügen im Waterland Thessaloniki

Einige Kilometer östlich der Stadt Thessaloniki findet sich das größte Freizeitbad der Region: Das Waterland Thessaloniki kann auf einer Fläche von etwa 150.000 Quadratmetern mit zahlreichen Pools und Attraktionen aufwarten. So kann man sich hier wie Tarzan über das Wasser hangeln, im Wellenbad durch die Wellen springen oder sich von der Pirateninsel aus in die Fluten stürzen. Im Crazy River kann man eine rasante Fahrt in einem Reifen-Schlauchboot unternehmen oder auf einer der vier verschiedenen Rutschen eine persönliche Bestzeit aufstellen. Website: www.waterland.gr Eintritt: Tageskarte Erwachsene ab 13,50 Euro; Kinder ab 10 Euro

Tauchen in Leptokarya

Etwa dreißig Kilometer südlich von Paralia besteht in Leptokarya eine einmalige Gelegenheit, die Flora und Fauna des Mittelmeers aus nächster Nähe zu erkunden. Das Tauchzentrum von Enalios ist das einzige PADI-zertifizierte Zentrum der Region und bietet Anfänger- und Fortgeschrittenen-Tauchkurse sowie Materialverleih oder die Gelegenheit zu Erkundungstouren mit dem Schnorchel. Dabei besteht sowohl die Möglichkeit, direkt vom Ufer aus zu tauchen, als auch Gelegenheiten, mit dem Boot weiter hinaus zu fahren. Zahlreiche Seepferdchen finden sich im Seegras direkt in Ufernähe und auch für die interessanten und farbenfrohen Tintenfische ist die Region bekannt. Website: www.enaliosscuba.gr Kosten: ab etwa 50 Euro für einen Ein-Tages-Kurs

Die Meteora-Klöster

Die berühmten Meteora-Klöster, die vielen vielleicht aus dem James-Bond-Film „In tödlicher Mission“ bekannt sein mögen, bieten sich als ein weiteres interessantes Ausflugsziel an. Die spektakulär auf ihren steilen Felsen errichteten Klöster liegen in der Nähe der Stadt Kalambaka und zählen zum UNESCO-Welterbe. Von den ehemals 24 Klosteranlagen sind heute nur noch sechs bewohnt und können besichtigt werden. Die Klöster haben verschiedene Öffnungszeiten und Kleiderregeln: Meist gilt „keine Shorts oder freie Schultern“. Frauen werden in einigen Klöstern gebeten, Röcke zu tragen oder sich eine am Eingang erhältliche Schürze vorzubinden. Die Felsen von Meteora gelten zudem als Wander- und Kletterparadies.

Ein Tag in Platamonas

Nur etwa vierzig Kilometer südlich von Paralia findet sich mit Platamonas ein weiterer geschichtsträchtiger Ort am Thermaischen Golf. Eine beeindruckende Burgruine aus der Frankenzeit thront etwas nördlich der Stadt auf einem Hügel und weist auf die ehemalige Bedeutung der Stadt im Mittelalter hin. Die Festung wurde im frühen 13. Jahrhundert von Bonifatius von Montferrat erbaut, der von hier aus den Handel am Thermaischen Golf kontrollierte. Heute wird die Burg im Sommer für Theater- und Konzertaufführungen genutzt. Der Hafen sowie die Sand- und Kiesstrände von Platamonas gelten als äußerst sauber und laden bei einem Ausflug zu einem erfrischenden Abstecher.

Redakteur :

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Zahlen

Landesvorwahl :
GR
Postleitzahl :
600-62
Breite :
40.31293
Länge :
22.58411
Zeitzone :
Europe/Athens
Zeitzonenbezeichner :
UTC+2
Sommerzeit :
Y

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Wie kommt man hin ?

Die Anreise nach Paralia in Katerinis erfolgt meist über den internationalen Flughafen von Thessaloniki (www.hcaa.gr) in etwa 85 Kilometern Entfernung. Dieser wird im Sommer von zahlreichen Linien- und Charterfluggesellschaften aus dem europäischen Ausland angeflogen. So verbindet Austrian Airlines Thessaloniki mit Wien und Swiss Air fliegt die Stadt von Zürich aus an. Aegean, German Wings, Germania und Air Berlin fliegen von hier aus zahlreiche deutsche Städte an und auch mit Ryan Air und Easy Jet ist eine Anreise von Deutschland aus möglich. Vom Flughafen aus bestehen Busverbindungen nach Thessaloniki sowie zum Bahnhof und zum Busbahnhof der Stadt. Weitere Busse verbinden Thessaloniki mit Katerini (siehe www.ktelmacedonia.gr) und Katerini mit Paralia. Die etwa zehn Kilometer zwischen Katerini und Paralia können auch bequem und günstig mit dem Taxi zurückgelegt werden. Verschiedene Transferanbieter bieten direkte Transfers vom Flughafen zum Urlaubsort an (siehe zum Beispiel www.foxtransfer.eu). Mit der Bahn ist Katerini von anderen Orten Griechenlands aus bequem zu erreichen: Der Bahnhof liegt an der Bahnlinie von Thessaloniki nach Athen (siehe www.ose.gr) und ist wegen seiner Lage am östlichen Ende der Stadt von Paralia aus gut zu erreichen. Im Urlaubsort selbst kann man gut zu Fuß zurechtkommen und viele der örtlichen Hotels haben Ausflüge zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Region im Programm.

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Makedonia ~40 km
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