Stadt Kota (Rajasthan)

indien

Präsentation

Kota ist eine Stadt in Indien, in dem nördlichen Staat Rajasthan mit einer Bevölkerung von 1,001,694 Menschen. Heute ist Kota ein wichtiges Handelszentrum für lokale landwirtschaftliche Produkte wie etwa Weizen, Reis, Hirse, Koriander und weitere. Vorher gehörte Kota zum Rajput Königreich von Bundi als ein Rajput Führer das Gebiet eroberte. Während der Herrschaft von Jahangir, einem Mughal Kaiser welcher im 17. Jahrhundert herrschte, hab er Kota als Geschenk an seinen Sohn und die Stadt wurde zum kulturellen Zentrum. Kota wurde zum separaten Staat zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Das Klima in Kota ist den Großteil des Jahres über heiß. Die Temperaturen erreichen ihre Höhen im März-Mai wenn die Temperaturen hier bei etwa 38-41°C liegen. Tiefe Temperaturen im Dezember und Januar können auf 11-12°C fallen. Die offizielle Sprache in Kota ist Hindi und die einheimische Sprache ist für viele der Harauti Dialekt. Kota liegt in der Zeitzone UTC + 5:30. Die Währung welche in dem Land genutzt wird ist der indische Rupee.

Die stadt Kota gehört zu der zustand Rajasthan, zu der abteilung Bharatpur, zu der distrikt Karauli und zu der sub-distrikt Karauli.

Die stadt zählt Kota erstreckt sich über 318 km² und zälht 996.899 Einwohner (Volkszählung von 2011) für eine Dichte von 3.134,90 Einwohner pro km². Die durchschnittliche Höhe beträgt 271 m.
Der französische Name der stadt ist Kota, der englische Name der stadt ist Kota.
Die Website von Kota http://kota.nic.in

Points oder Interessen

Stadtpalast und Fort

Der Stadtpalast und das Fort in Kota sind die größten ihrer Art in dem Staat Rajasthan. Der älteste Teil des Komplexes, Teile des Palastes, wurde 1624 gebaut. Es wurde vorher als königliche Residenz genutzt und hielt den ganzen Reichtum des Prinztums von Kota. Die Gerichtshöfe, Büros und Streitkräfte für das Kota Prinztum operierten auch aus diesem Palast heraus und es war das Zentrum von Macht und Kontrolle. Innerhalb vom Komplex ist das Rao Madho Singh Museum. Rao Madho Singh war der Herrscher von Kota ab 1631 als er Kota von seinem Vater erhielt, dem Mughal Kaiser Jahangir. Das Museum enthält heute eine Reihe an täglicher und Haushaltsgegenstände von einem Prinz wie etwa schöne und kreative Waffen und Möbel aus Silber. Besucher können verschiedene Räume im Komplex besuchen wie etwa den königlichen Audienzraum welcher dekoriert ist mit Fenstern und kleinen Apartments mit schönen Gemälden. nachdem Besucher den Palast verlassen haben können sie auch den Fort Teil des Komplexes erkunden, welcher einige der höchsten Mauern in Rajasthan aufweist und insgesamt gibt es 25 Türme. Heute werden einige der Gebäude in dem Komplex als Schulen benutzt und leider fallen viele der Mauern in dem Fort auseinander.

Kishore Sagar See und Jagmandir Palast

Der Kishore Sagar See ist ein künstlicher See welcher in Kota im Jahre 1346 gebaut wurde. Er wurde errichtet während der Herrschaft des Prinzen von Bundi, Dher Deh. Künstliche Seen und andere künstliche Wasserwege sind üblich in Kota und der Rajasthan Region weil es eine Wüstenregion ist. Der Kishore Sagar See wird als einer der schönsten, menschengeschaffenen Seen in dem Gebiet angesehen und er dient als Oase in der Wüste. Eines der Highlights vom Kishore Sagar See ist der Jagmandir Palast, welcher auf einer kleinen Insel gelegen ist die sich mitten im See befinden. Der Jagamndir Palast wurde ursprünglich gebaut als Tempel für die Königin von Kota in dem Jahr 1740 und es ist einzigartig für den Mix aus Hindu und Mughal architektonischen Stilen. Die Inneneinrichtung des Palastes ist dekoriert mit einer Reihe an Wandgemälden von Hindu Göttern und Göttinnen. Bei Nacht ist das Äußere des Palastes beleuchtet und es zeigt die rote Sandstein Fassade und bietet eine schöne Aussicht mitten im See. Tagsüber können Besucher Boote mieten um sich auf den See zu begeben und um den Jagmandir Palast fahren in Ruderbooten oder Landbooten. Der Palast ist Besuchern gegenüber geschlossen und kann nur von außen gesehen werden.

Kesar Bagh

Kesar Bagh ist ein Garten und eine Touristenattraktion in Kota. Kota ist bekannt für die vielen Gärten von denen viele entworfen und errichtet wurden von der Königlichkeit welche in Kota lebte. Kesar Bagh ist ein wichtiger Ort hinsichtlich der königlichen Geschichte der Bundi Herrscher in dem Bereich. Es gibt zahlreiche Kenotaphen, oder leere Gräber, welche gebaut wurden in Achtung der verschiedenen Bundi Herrscher als auch der Soldaten welche gestorben sind beim Versuch die Stadt zu schützen. Die Kenotaphen sind schön und interessant anzusehen weil sie aus weißem Marmor gemacht sind und eine Vielzahl architektonischer Stile reflektieren mit verschiedenen Mustern und Motiven eingraviert wie etwa Pferde, Kühe oder andere Tiere. Die Kenotaphen sind ein Mix aus muslimischen und Mughal Architekturstilen. Ein weiteres Merkmal der Kenotaphen, was sie auch einzigartig macht, sind ihre Säulen von Shiva Lingam an der Spitze, was ein übliches Merkmal während der Rajput Ära war. Es gibt zahlreiche Kriegsdenkmal in den Gärten des Kesar Bagh um die Rajput Krieger zu ehren welche kämpften um Kota vor Mughal Herrschern zu schätzen. Alle Kenotaphen in den Gärten wurden gebaut zwischen den Jahren 1581 und 1821. Es gibt kleine Stände um und im Park welche Erfrischungen anbieten.

Baroli Tempel

45 km zum Südwesten von Kota gelegen sind die Baroli Tempel, auch bekannt als Badoli Tempel in dem Dorf Baroli. Die Baroli Tempel sind ein exzellentes Beispiel lokaler Architektur des 9. und 10. Jahrhunderts. Einige der Tempel haben es nicht bis zum heutigen Tag überstanden aber viele von ihnen stehen noch und leiden unter verschiedenen Stadien des Verfalls. Es gibt insgesamt acht Tempel welche innerhalb eines gemauerten Bereichs stehen und einer der Tempel liegt etwa 1km entfernt. Der Haupttempel und der größte des Komplexes ist der Ghateshwara Tempel welcher Shiva gewidmet ist. Die Tempel sind gelegen an einem ruhigen und gelassenem Ort mitten in einem Wald was sich gut für eine Flucht aus der Stadt eignet. Die genaue Geschichte der Tempel ist unbekannt aber es heißt, dass sie währende des Gurjara-Pratihara Imperiums gebaut wurden und sie zu den frühesten Tempelkomplexen im ganzen Staat Rajasthan gehören. Viele der Tempel weisen hervorragend geschnitzten Steinkunstwerke auf, was ein typisches architektonisches Merkmal der Pratihara Tempel ist. Von den Tempeln sind vier Shiva gewidmet, zwei sind Durga gewidmet und einer ist Vishnu gewidmet. Ein weiterer ist Shiva-Trimurti und ein letzter Ganseha gewidmet.

Bundi

Bundi ist eine Stadt die etwa 39 km im Nordwesten von Kota liegt. Die Stadt ist bekannt für die Architektur und es gibt viele Forts, Paläste und Stufenbrunnen Reservoirs in der Stadt. Die Stadt ist von drei Seiten umgeben von dem Aravalli Kamm welches ein Gebirgskamm ist der sich durch Westindien zieht. Die ganze Stadt ist von einer äußeren Mauer eingeschlossen welche vier Tore zum Einlass hat. Viele der Häuser in der Stadt sind blau angemalt. Es gibt eine Reihe an Touristenattraktionen welche Besucher in Bundi sehen können. Eine der eindrucksvollsten ist das Taragarh Fort welches auf einem Hügel sitzt und über die Stadt blickt. Das Fort wurde 1354 gebaut und heute ist es ein beliebter Platz für eine schöne Aussicht über Bundi unter dem Fort. Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit ist der Bundi Palast welche nahe dem Taragarh Fort sitzt und eine Reihe traditioneller Freskos und Mauerbilder hat. Ein weiterer wichtiger Platz in Bundi ist das Ranji ki Baori was ein geschnitztes Stufenbrunnen Reservoir ist. Ein Stufenbrunnen ist ein Wasser Reservoir wo diejenigen die Wasser brauchen Treppen hinuntersteigen müssen um an das Wasser zu kommen. Das Raniji ki Baori ist 46 m tief und wurde im Jahr 1699 gebaut. Es gibt ebenso einen künstlichen See im Zentrum der Stadt namens Nawal Sagar welcher eine Reihe kleiner Inseln aufweist als auch einen halb versunkenen Tempel an den Wassergott Varuna. Es gibt auch eine Reihe weiterer Seen, Forts und Sehenswürdigkeiten in dem Gebiet.

Regierungsmuseum

Das Regierungsmuseum in Kota ist ein kleines, eher runtergekommenes Museum welches von der Regierung geführt wird. Einige der Objekte und Artefakte welche es enthält sind Steinidole welche zurückreichen bis zur Zeit zwischen den 9. und 12. Jahrhunderten und auch eine Inschrift welche vor vielen Jahren im 3. Jahrhundert gemacht wurde. Es gibt auch Fragmente von Skulpturen welche während des Kupferzeitalters gemacht wurden und auch eine Sammlung einiger Miniaturgemälde. Das Museum hat nur archäologische Artefakte zur Schaustellung und es bietet sonst nicht viel.

Öffnunszeiten: Samstag bis Donnerstag, 10:00-16:30. Freitags geschlossen. Eintrittskosten: Inder Rs5, Ausländer Rs 10

Chhattar Bilas Gärten

Die Chattar Bilas Gärten sind Gärten welche zum Norden vom Kishore Sagar See liegen. Das Highlight dieser Gärten ist der Kshar Bagh welches eine Sammlung königlicher Kenotaphe ist. Ein Kenotaph ist ein leeres Grab oder ein Grab bzw. Denkmal welches für jemanden gebaut wurde aber dessen Überreste an einem anderen Ort liegen. Sie stehen in den Chhattar Bilas Gärten um Achtung zu zollen an eine Reihe wichtiger Leute. Es gibt auch eine Reihe geschnitzter Elefanten welche die Gärten verzieren. Heuten wurden viele der Kenotaphen außer Acht gelassen und sind entweder von Pflanzen überwuchert oder fallen auseinander.

Chambal Gärten

Die Chambal Gärten sind Gärten in Kota welche entlang des Flusses Chambal liegen. Sie sind genau nördlich der Stadt Kota gelegen, etwa 2km.  In der Nähe des Gartens können diejenige die interessiert sind auch Boote mieten und entlang des Flusses Chambal fahren und die Gärten von dort sehen. Innerhalb der Gärten gibt es eine Reihe verschiedener Pflanzen und Bäume. Einige der Arten sind typische Spezies in dem Bereich und andere sind sehr seltene Arten. Innerhalb der Chambal Gärten gibt es einen kleinen Teich welcher einige der Krokodile beheimatet welche zu einer Art gehören die heute aufgrund von Wilderei beinahe ausgestorben ist. Sie heißen Gharials und sie essen Fisch. Die Chambal Gärten sind ein guter Ort den man besuchen kann um aus der Stadt zu flüchten und ein wenig die Natur zu genießen.

Kansua Tempel

Der Kansua Temple ist ein Hindu Tempel in Kota entlang des Chambal Fluss welcher ein Ziel für Shiahivite Pilgerer ist. Shaiviten folgen einer Sekte des Hinduismus welche den Gott Shiva als vollkommenes Wesen ansehen. Eines der beeindruckenden Merkmale des Kansua Temepels ist das Shiva Lingham, das Zeichen des Gottes Shiva welches im Tempel zur Verehrung benutzt wird. Es wird als Zeichen der Energie von Shiva gesehen. Die meisten Shiva Linghams zeigen Shiva nur mit einem Kopf aber der eine im Kansua Tempel zeigt ihn mit vier Köpfen und ist aus Stein geschnitzt. Die Steinschnitzerei soll himmlische Kräfte haben und deshalb ist dieser Tempel eine beliebte Pilgerstätte für Shaivitische Anhänger. Heute sind der Tempel und die Gärten drum herum gut erhalten.

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Zahlen

Landesvorwahl :
IN
Postleitzahl :
322243
Breite :
26.26002
Länge :
76.97560
Zeitzone :
Asia/Kolkata
Zeitzonenbezeichner :
UTC+5:30
Sommerzeit :
N

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Wie kommt man hin ?

Es gibt vier große internationale Flughäfen in Indien. Sie sind: Chennai (www.chennaiairport.com), Delhi (www.delhiairport.com), Kolkata (www.calcuttaairport.com), und Mumbai (www.mumbaiairport.com). Der näheste dieser vier Flughäfen zu Kota ist der Flughafen in Delhi welcher etwa 478 km entfernt liegt. Dennoch gibt es einen Flughafen der näher liegt und dieses ist der internationale Flughafen in Jaipur welcher 225 km von Kota entfernt ist. Die nationale Fluglinie von Indien ist Air India (www.airindia.com) und viele andere Fluggesellschaften aus der ganzen Welt bieten Flüge nach Indien. Per Flugzeug ist der üblichste Weg um in das Land zu kommen, hauptsächlich aufgrund der Größe des Landes finden es viele Besucher praktische so nah wie möglich an den gewünschten Platz zu fliegen. Dennoch ist es auch möglich per Straßenverkehr in das Land zu kommen über Nepal, Pakistan und Bangladesh. Der Bus ist die günstigste Option für das Reisen langer Distanzen in Indien. In einigen Fällen, durch hügelige Berge, sind Busse die einzige Option da es keine Zugrouten gibt. Dennoch sind Busunfälle häufig und Nachtbusse sollten vermieden werden. Die Busgesellschaften welche von der Regierung geführt werden sind in der Regel teurer als die privaten aber sie sind für gewöhnlich auch die sicherere Wahl. Die Züge in Indien werden betrieben von Indian Railways (www.indianrail.gov.in) und die Zugfahrt ist sehr beliebt in Indien. Die Zugrouten führen beinahe überall im ganzen Land hin und die Preise sind günstig. Kota ist per Zug gut verbunden da es entlang der Hauptroute zwischen Delhi und Mumbai liegt. Von Kota aus gibt es Verbindungen zu allen großen Städten des Landes. Es gibt eine Reihe inländischer Flüge in Indien um sich im großen Land fortzubewegen. Die inländischen Fluglinien sind Indian Airlines, Jet Airways und Air Sahara. Dennoch gibt es viele weitere Optionen und neue Fluglinien öffnen immer sodass es am besten ist sich im Internet nach Tickets umzuschauen oder durch eine Reiseagentur zu buchen wenn man ein Ticket haben will. Es ist nicht sehr üblich ein Auto zu mieten in Indien hauptsächlich weil es genauso teuer ist für ein Auto mit Fahrer zu zahlen und es eine Herausforderung ist in Indien zu fahren aufgrund des Verkehrs und des indischen Fahrstils. Es gibt verschiedene Optionen für öffentliche Transportation innerhalb einer Stadt, darunter Busse, Taxis, Boote, Rad-Rikschas und Autorickschas. Einigen sie sich immer auf einen Preis bevor sie sich auf eine Reise begeben.