Stadt Lucknow (Uttar Pradesh)

indien

Präsentation

Lesern wird vor allem zuerst der interessante Name der Stadt auffallen. Dies ist aber keine schlaue Marketing-Strategie, sondern der reale Name einer wunderschönen indischen Stadt. Die Stadt hat so viel mehr zu bieten, als einen besonderen Namen, weshalb der Besuch jedem Indien-Reisenden wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Lucknow ist die Hauptstadt des Staates Uttar Praesh und zählt zu einen der goßen und wichtigen Metropolen des Landes. So gilt die Stadt gar als 11. größte Stadt des Landes und als größte Stadt in Uttar Pradesh. Darüber hinaus gilt Lucknow als eine multikulturelle Stadt, welche in der Vergangenheit von den verschiedensten kulturellen Einflüssen profitiert. Dies wird heute bei einem Besuch der Stadt schnell deutlich. In der Stadt wimmelt es nur so von spektakulären Sehenswürdigkeiten. Man sollte mindestens einige Tage für den Besuch einplanen, um die Chance zu bekommen, sich einen vernünftigen Überblick zu verschaffen.

Die stadt Lucknow gehört zu der zustand Uttar Pradesh, zu der abteilung Lucknow, zu der distrikt Lucknow und zu der sub-distrikt Lucknow.

Die stadt zählt Lucknow erstreckt sich über 310,1 km² und zälht 2.945.509 Einwohner (Volkszählung von 2011) für eine Dichte von 9.498,58 Einwohner pro km². Die durchschnittliche Höhe beträgt 128 m.
Die Bürgermeister der stadt Lucknow ist Dinesh Sharma.
Der englische Name der stadt ist Lucknow.
Der Spitznamen der stadt ist "The City of Nawabs, The Golden City of India, Constantinople of East, Shiraz-i-Hind". Die Website von Lucknow http://lucknow.nic.in

Points oder Interessen

Chota Imambara

Die Anzahl der Sehenswürdigkeiten scheint schier endlos und Besucher der Stadt Lucknow brauchen alleine einen ganzen Tag, um die Liste der absolut bedeutendsten Sehenswürdigkeiten abzuhaken.Und dies ermöglicht nur einen kleinen Halt hier und dort, anstatt sich wirklich mit dem Ziel zu beschäftigen. Ganz oben auf dieser Liste steht Chota Imambara. Chota Imambara ist auch unter dem Namen Hussainabad bekannt, welcher ebenso häufig im Sprachgebrauch angewendet wird. Diess beeindruckende Monument wurde in Form einer großen Halle gebaut, die für Shia Muslime gedacht. Den Bau verdankt man Muhammad Ali Shah, welcher das Bauwerk im Jahr 1838 erbauen ließ, und später an selbigen Ort begraben wurde. Heute dient daher ebenfalls als sein Mausoluem. Chota Imambara befindet sich in der Nähe von Bara Imambara, genauer gesagt an der Verbinudungsstelle, die als Rumi Darwaza bekannt ist. Chota Imambara ist auch unter dem Namen „Palast des Lichts“ bekannt. Dies ist auf die schönen Dekorationen, vor allem in Lichtform, während der verschiedenen Festivals zurück zu führen.

Chattar Manzil

Auch den Chattar Manzil sollten Sie sich unter keinen Umständen durch die Lappen gehen. Dies ist eine der wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Chattar Manzil ist auch unter dem Namen „Regenschirm Palast“ bekannt, was in der merkwürdigen, und zweifellos höchst interessanten Architektur begründet liegt. Der Chattar Manzil diente dem Herrscher von Awadh und seinen Frauen als Heimstätte und ist heute mehr oder weniger dem Tourismus vermacht. Der Palast wurde auf Wunsch von Nawab Ghazi Uddin Haider erbaut, auch wenn der aufwendige Bau erst nach seinem Tod fertig gestellt werden konnte. Für die Weiterführung des Baus war Nawab Nasir Uddin Haider zuständig. Das prächtige Bauwerke befindet sich direkt am Flussuser der Gomti, was zweifellos zu der Schönheit dieses Ortes beiträgt. Ursprünglich bestand dieser Bau aus einem großen und einem kleinen Chattar Manzil. Heute ist nur noch das große, was unter dem indischen Namne „Bari“ bekannt, erhalten. Der Palast ging während all der Jahre in den Besitz verschiedener Herrscher über. Dazu zählten unter anderem Nawabs von Awadh, Saadat Ali Khan und Wajid Ali Shah. Auch die Britten erfreuten sich an diesem Bauwerk und bauten es nach ihren Vorstellungen um.

Bara Imambara

Das Bara Imambara zählt zu einen der Sieben Wunder von Indien und ist daher ganz oben auf der To-do-Liste vieler Besucher der Stadt. Das Bara Imambara wurde im Jahr 1784 von Asaf-ud-Daula in Bau gegegeben und ist auch oftmals besser unter dem Namen Asafi Imambara bekannt. Das Wort „Bara“ lässt sich ins Deutsche als „Groß“ übersetzen und das Wort „Imambara“ ist am ehesten mit einem Schrein zu vergleichen. Die Imambara wurden von den Shia Muslimen gebaut. Es gibt viele solcher Imambaras in Indien, aber nur wenige, die an die Schönheit des Bara Imambaras heran kommen. Zu diesem großen Komplex zählen übrigens auch die schöne Asfi Mosche, Bowli und das Labyrinth Bhulbhulayah. Dieses sind weitere interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt und ein guter Grund, ausreichend Zeit mitzubringen. Einer der damaligen Hauptgründe, um das Bara Imambara zu bauen, war schlicht und ergreifend der Wunsch die Bürger der Stadt mit Arbeit zu beschäftigen. Dies ging auf, denn mit diesem Bau konnten Tausende von Menschen über eine längere Zeit beschäftigt werden. Die einfachen Menschen arbeiteten während des Tages und die noblen Männer während der Nacht.

Hazratganj

Hazratganj ist ein weiterer Hotspot für Touristen. Dies gilt vor allem für Touristen, bei denen die Heimreise im Anmarsch ist. Denn Hazratganj ist das größte Shoppingviertel und gilt als wahres Paradies für Schnäppchenjäger und Schaufensterbummler. Hazratganj befindet sich mitten im Herzen von Lucknow und besteht aus einer sehr gesunden Mischung an Basaren und modernen Shoppingmalls. Abgerundet wird das Angebot von einer Vielzahl an Restaurants, Theatern und Bürogebäuden. Vor der Unabhängigkeit Indiens war dieser Bereicht der Stadt nur für Britten zugänglich, und das obwohl sich dort sogar ein Haunman Tempel befindet. Viele der besten Läden befinden sich versteckt in kleinen Gassen, weshalb man sich entweder vorher gut informieren sollte, oder gar auf einen Stadtführer zurück greifen kann. Wer sich darauf verlässt zufällig in den interessantesten Ecken zu landen, der wird zwar trotzdem eine Menge Spaß haben, aber einige sehenswerte Bereiche verpassen. Das modernste Shoppingerlebnis wird einem in der Sahara Ganj Mall geboten. Dies ist ein modernes Einkaufszentrum, welches auf fünf Stockwerken so ziemlich alles bietet, was das Herz verlangt.

Azadari

Wie aus den anderen Artikeln bereits deutlich geworden dürfte, so spielt der Shia Islam eine bedeutende Rolle in der Stadt. In der Tat gilt die Stadt als Sitz des Shia Islams und dessen Epizentrum in Indien. Dies resultiert in einer Folge ganz spezieller Traditionen und Bräuche. Am deutlichsten werden diese Traditionen und Bräuche in Form der verschiedenen Feiertage, von denen es eine ganze Menge gibt. Das Azadari ist eines dieser Feste. Alle Gemeinschaften, sogar die Hindus, widmen den ersten Monat des islamischen Kalendars damit, Maharra zu observieren. Am Ashura, dies ist der zehnte Tag des Monats, finden in der ganzen Stadt Feierlichkeiten statt, die der Erinnerung von Imam Husain dienen. Dies ist der Urenkel des Propheten Muhammads, welcher sein Leben geopfert hat, hat um die Menscheit vor der Tyrannei zu bewahren. Im Jahr 1977 wurde solche Feierlichkeiten von der Regierung verbannt . Dieses Verbot wurde bist zum Jahr 1997 erhalten. Seit dem Jahr 1998 wird Azadari am 21. von Ramadan zelebriert. Heute sind die Shias authorisiert neun Bräuche, der einst 900 Bräuche, während dieses Festivals durchzuführen. Dies ist natürlich immer noch eine große Einschränkung, aber resultiert trotzdem in einem unvergesslichen Fest.

Ambedkar Park

Der Ambedkar Park ist auch unter dem Namen Ambedkar Denkmal und dem etwas komplizierten Namen Dr Bhimrao Ambedkar Samajik Parivartan Prateek Sthal bekannt. Es handelt sich dabei um ein Denkmal, dass den Menschen gewidmet ist, die ihr Leben der Menschlichkeit geopfert haben. Zu diesen Helden zählen Phule, Naraya Guru, Shahuji Maharai, Bhimrao Ambedkar, Kanshi Ram und weitere. Das Denkmal wurde von Mayawati errichtet und ist von schönen Grünflächen umgeben.

Dudhwa Nationalpark

Etwas außerhalb der Stadt wartet die grüne Natur, was stets eine schöne Abwechslung zu den versmogten Großstädten des Landes ist. Dies macht dem Dudhwa Nationalpark zu einem schönen Ausflugsziel. Der Ausflug ist in einem (langen) Tag machbar, es ist jedoch zu empfehlen eine zwei oder drei Tagestour darauf zu machen. Der Nationalpark befindet sich in der Nähe der Grenze von Nepal und zeichnet sich durch seine vielen Tierarten aus. Der Dudhwa Nationalpark ist das ideale Ausflugsziel, um sich im Umfeld der Natur von den Reisestrapazen zu erholen.

Sarnath

Sarnath ist ein kleines Dorf, dasss sich 13 Kilometer nordöstlich von Varansi befindet. Sarnath gilt als einer der ersten Orte, an dem Buddha die Dharma lehrte. Dies macht das kleine Dorf zu einem beliebten Reiseziel bei buddhistischen Pilgerern. Für Touristen ist das Dorf vor allem aufgrund seiner Tempel und der schönen Natur interessant. So gibt es einen großen Reh-Park. Das gesamte Dorf gilt als sehr grün, was in Indien leider nicht selbstverständlich ist.

Kanpur

Die Stadt Kanpur ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel. Dies eignet sich besonder gut für einen Tagesausflug im Rahmen der ganzen Familie. Obgleich die Stadt als kommerzielles Zentrum und Industriestadt bekannt, so hat sie dennoch seinen ganz eigenen Charme. Dies ist vor allem der Lage am Ufer des Ganges zu verdanken. Ganges ist die fünftgrößte Stadt des Landes und zählt heute 6.1 Millionen Einwohner. Die Stadt kommt allerdings mit einem Preis und gilt als eine der zehn am meisten verschmutzten Städte der Welt.

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Zahlen

Landesvorwahl :
IN
Postleitzahl :
226001
Breite :
26.87670
Länge :
80.92000
Zeitzone :
Asia/Kolkata
Zeitzonenbezeichner :
UTC+5:30
Sommerzeit :
N

Nachbarstädte

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Begleiten Sie uns !

Wie kommt man hin ?

Mit dem Flugzeug: Die Stadt Lucknow verfügt über einen eigenen Flughafen. Es gibt tägliche Flgverbindungen von und nach Delhi, Banglore, Mumbai, Kolkata, Indore, Patna und Varansi. Für internationale Flugverbindungen wird in der Regel in Dehli oder Mumbai umgestiegen.  Es gibt aber auch einige Direktflüge nach Dubai.

Mit dem Zug: Die Stadt Lucknow liegt entlang der Zugstrecke zwischen Delhi und Gorakhpur. So ist es wenig verwunderlich, dass viele der Reisende mit dem Zug ankommen. Das Zugfahren ist der preisgünstig und effektiv. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, von spottgünstigten Hartsitzabteilen bis zu luxuriösen Schlafwagen. Letztere empfehlen sich vor allem bei längeren Übernachtfahrten.

Mit dem Auto: Die Stadt ist sehr gut an das lokale Autobahnnet angebunden. Bis nach Agra sind es 363 Kilometer, bis nach Allahabad 210 Kilometer, zum Dudhwa Nationalpark 238 Kilometer, nach Varanasi 280 Kilometer und knapp 1000 Kilometer bis nach Kolkata.

Transport von Lucknow

Internationaler Flughafen
Lucknow ~13 km
Anderen Verkehrsmitteln
Bakshi Ka Talab ~13 km