Stadt Manila (NCR - National Capital Region)

philippinen

Präsentation

Manila ist die Hauptstadt der Philippinen und besitzt einen gemischten Ruf. Die Stadt ist nicht unbedingt bekannt als typischer Aufenthaltsort für Touristen und gilt oftmals als dreckig und gefährlich. Aus diesem Grund kennen viele Touristen die Stadt nur als Eingangstor zu den Inseln und den kleineren Städten auf den Philippinen. Dies ist eine verpasste Gelegenheit, denn hinter der, zugegebenermaßen etwas schmudeligen Fassade, verbirgt sich eine durchaus sehenswerte Stadt, die ihren ganz eigenen Charakter hat. Die Sehenswürdigkeiten sind für eine Stadt dieser Größe relativ rar und abgesehen von der historischen Altstadt gibt es keine klassischen Sehenswürdigkeiten, die unbedingt besichtigt werden müssen. Dafür lohnt sich ein Spaziergang durch beliebige Straßen, um das lokale Leben zu beobachten. Armut und Reichtum gehen in Manila Hand in Hand und mögen oftmals abschreckend wirken, sind aber kein Grund sich unsicher zu fühlen. Darüber hinaus verfügt die Stadt über ein ausgezeichnetes Nachtleben.

Die stadt Manila gehört zu der region NCR - National Capital Region und zu der provinz Manila.

Die stadt zählt Manila erstreckt sich über 38,55 km² und zälht 1.660.714 Einwohner (Volkszählung von 2010) für eine Dichte von 43.079,48 Einwohner pro km². Die durchschnittliche Höhe beträgt 160 m.
Die Bürgermeister der stadt Manila ist Alfredo Siojo Lim.
Die Einwohner werden Manileño genannt.. Der französische Name der stadt ist Manille.
Der Spitznamen der stadt ist "Pearl of the Orient" und das Motto der Manila ist "Linisin at Ikarangal ang Maynila". Die stadt Manila wurde 1571 gegründet.

Points oder Interessen

Binondo

Binondo ist das Chinatown von Manila und zählt auf der ganzen Welt zu eines der größten dieser Art. Während der amerikanischen Besatzung hat sich der Stadtteil Binondo zu einem Handelszentrum der besonderen Art gemausert. Nach den Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs sind viele der Unternehmen nach Makati, der heutigen Finanzhauptstadt der Philippinen, gezogen, und haben den Chinesen diesen Stadtteil überlassen. Aufgrund der kulturellen Vielfalt zählt Chinatown zu einen der schönsten Vierteln in Manila. Die Geschichte des Stadtteils geht bis auf das Jahr 1584 zurück, als der spanische Präsident Luis Perez Dasmarinas an dieser Stelle einen Ort für die vielen chinesischen Immigranten geschaffen hat. Seine Intention war es, die Chinesen zu Katholiken zu konvertieren und sie andernfalls umzubringen. So starben während eines Massakers im Jahr 1603, welches eines chinesischen Aufstands zu Grunde lag, 24000 Chinesen. Der Stadtteil wuchs aber weiter an. Viele, nun katholische Chinesen, pflanzten sich mit Einheimischen fort und bildeten die ersten Mischlinge. Bindondo gilt als Geburtsstätte dessen und hatte, wie man anhand der interessanten Geschichte erkennen kann, einen großen Einfluss auf die Stadtentwicklung. Viele historische Gebäude zeugen von dieser Bedeutung und machen Binondo zu einem populären Ausflug für Touristen.

Intramuros

Intramuros bedeuet auf lateinisch „innerhalb der Wände“ und verrät damit bereits den Standpunkt dieses Stadtteils. So wurde Intramuros innerhalb der Stadtmauern gebaut und bildet heute das historische Zentrum der Stadt. Folglich ist dies der älteste Stadtteil Manilas. Darüber hinaus ist Intramuros als Ciudad Murada bekannt, was sich ähnlich übersetzen lässt. Die besagte Stadtmauer, ein 2,5 Kilometer langer Komplex aus massiven Gestein, der sich einmal um die gesamte Altstadt windet, ist die Hauptattraktionen von Intramuros. Täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr kann man auf den altehrwürdigen Mauern spazieren und die historische Luft, welche von diesem Gebilde ausgeht, einatmen. Von dort oben hat man eine schöne Aussicht über die Dächer der Stadt und kann in den Abendstunden, auf einer Bank auf dem Fort sitzend, den Sonnenuntergang über der Stadt bewundern. Es lohnt sich zudem, die inneren Städte zu erkunden. Man kann dies bequem per Fuß tun, oder sich mit einer der kleinen Kutschen chauffieren lassen. Es gibt unzählige historische Gebäude, welche die Erkundung zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen. Die spanische Kolonialarchitektur ist an jeder Ecke dieses Viertels deutlich zu spüren und versprüht den Charme vergangener Tage.

Universität von Santo Thomas

Üblicherweise zählen Universitäten nicht zu den populärsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt, doch dies ist im Falle Manilas anders. Ausschlaggebend dafür ist die Tatsache, dass die Universität von Santo Thomas die älteste noch existierende Universität im ganzen Osten ist. Sie ist die zweite Universität, die in den Philippinen gebaut wurde, hat aber alleine das Rad der Zahn überlebt. Regelmäßige Renovierungen ermöglichen es, dass die Universität noch heute ihren Dienst als Bildungsanstalt erfüllt. Das Gebäude hat in ihrer Geschichte einige Höhen ud Tiefen miterlebt. So wurde die Universität während der japanischen Besetzung als Konzentrationslager zweckentfremdet. Trotz der maximalen Kapazität von 4000 Mensche pferchten die Japaner bis zu 10000 Menschen in das Gebäude. Diese Zeiten sind zum Glück Geschichte. Heute dient die Uni wieder ihrem eigentlichen Zweck. Hinzu gekommen ist der Dienst als Touristenattraktion, denn immer mehr Besucher der Stadt interessieren sich für das historische Gebäude. Es gibt ein Museum, dessen Geschichte auf das Jahr 1682 zurückgeht. So alt sind nämlich einige der Austellungsstücke, die aus allgemeinen Gegenständen, Münzen und Medaillen, Ethnographien, orientalischer Kunst und vielem mehr bestehen. In dem Hauptgebäude, welches das Museum beherbergt, gibt es außerdem eine riesige Wandzeichnung des Künstlers Botong Francisco zu bestaunen.

Nationalmuseum

Das Nationalmuseum der Philippinen (Pambansang Museo) wurde im Jahr 1900 in der Straße P. Burgos gebaut und eröffnet. In diesem historischen Gebäude finden neugierige Besucher spannende Ausstellungen in den Bereichen Archäologie, Kunst, Kultur, Zoologie, Botanik und vielen mehr. Das Museum versammelt die interessantesten Objekte und Fakten der Landesgeschichte, weshalb ein Besuch jedem kultur- und geschichtsinteressiertem Besucher des Landes wärmstens ans Herz gelegt sei. Insgesamt besitzt das Museum mehr als eine Millionen Ausstellungsstücke, wobei, aus welchem Grund auch immer, nur etwa 125 Objekte ausgestellt werden. Dies wirkt genau so skuril, wie es auf den ersten Blick klingen mag. So bleibt ein Großteil des Museums leer und die Hallen wirken oft gespenstisch leer. Die wenigen ausgestellten Objekte werden dafür gut beschrieben. Sie werden der erhöhten Aufmerksamkeit gerecht. Aber es ist schade, dass man nicht mehr aus diesem riesigen Potential macht. Eine Erklärung am Eingang lässt verlauten, dass man sich für die unfertige Ausstellung entschuldigt und geplant hat, alle drei Hallen mit vielen Objekten zu füllen. Auch die Kunstgallerie soll mit Gemälden und Skulpturen gefüllt werden. Ein zeitliches Ziel, bis dem die Fertigstellung vollendet sein soll, hat man leider nicht verkündet.

Kirchen

Aufgrund der spanischen Kolonialzeit ist das Land stark katholisch geprägt, was einem nicht nur im Verhalten der lokalen Menschen auffällt, sondern auch im Stadtbild schnell zu erkennen ist. Die Japaner haben im Verlauf des Zweiten Weltkriegs viele Kirchen im Barokstil zerstört, und die amerikanischen Soldaten haben dieses Verbrechen während der Schlacht von Manila im Jahr 1945 fortgesetzt, was aber nicht heißt, dass es gar keine Kirchen mehr gibt. Eine gute handvoll Kirchen sind erhalten geblieben, und das in einem Zustand, der ursprünglicher nicht sein könnte. Oftmals wurden sie einfac h dem Zahn der Zeit überlassen und vegetieren vor sich hin. Nichtsdestotrotz gibt es einige wunderschöne Kirchen, die zumindest von außen ein wahrer Blickang sind. Zu diesen zählen die San Agustin Kirche, Manila Kathedrale, Malate Kirche, Santa Ana Kirche, Binondo Kirche, Santa Cruz Kirche, San Nicolas Kirche und Tondo Kirche. Die Basilika San Sebastian ist die einzige Stahlkirche in Asien und wurde gebaut, weil man die Kirchen aufgrund von Feuer und Erdbeben nicht ständig Neubauen wollte. Das Baumaterial wurde extra aus Europa eingeschifft und der Architekt war kein geringerer als Gustaf Eiffel, der Planer des Eifelturms in Paris.

Bahay Tsinoy

Hinter dem geheimnisvollen Namen Bahay Tsnioy verbirgt sich ein Museum, dass dem Leben der Chinesen auf den Philippinen gewidmet ist. Es ist das einzige Museum dieser Art und nicht nur wegen diesem Alleinstehungsmerkmal einen Besuch wert. Bereits seit der vorkolonialen Zeit haben sich die Chinesen in der Stadt niedergelassen und sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. In dem Museum erfährt man, dass sie es nicht immer leicht hatten und wie ihr Leben in den verschiedenen Jahrhunderten ablief. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittpreis beträgt 100 Pesos.

Das Pambata Museum

Ein weiteres sehenswertes Museum ist das Pambate Musem, welches sich in der Nähe des EDSA befindet. Hinter dem Pabata Museum befindet sich ein interaktives Museum für Kinder. Es wurde 1994 geöffnet und ist das erste dieser Art in dem ganzen Land. Das Museum wurde von Nina Lim-Yuson geschaffen, die sich von dem Kindermuseum in Boston hat inspirieren lassen. In den Monaten August bist März ist das Museum täglich von 8 Uhr bis 17 Uhr und in den Monaten April bis Juli von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 100 Peso.

Rizal Park

Unmittelbar außerhalb der Stadtmauern, welche die historische Altstadt umgeben, befindet sich der Rizal Park. Er ist auch unter dem Namen Luneta bekannt. Dies ist eine lange Straße entlang vieler Sehenswüridigkeiten, zu denen das Nationalmuseum, ein Freilufttheater und ein Planetarium zählen. Außerdem gibt es unzählige feine Restaurants und eine schöne Joggingstrecke. Vor allem an den Wochenende kommen hier viele Einheimische zusammen und machen ein Picknick oder spazieren händchenhaltend mit ihrem Schatz durch die Anlage. Der Name Rizal Park geht auf den Nationalhelden Jose Rizal zurück, der an dieser Stelle beerdigt liegt.

Puerto Galera

Die vielen Menschen und die stickige Luft werden schnell zu viel und der Körper und die Seele der Reisenden schreien lauthals nach Strand und Erholung. Wenn Sie das Gefühl kennen und nur ein paar wenige Tage Zeit haben, dann empfiehlt sich eine Fahrt nach Puerto Galera. Die Busfahrt nach Batangas dauert 2-3 Stunden und nach einer einstündigen Bootsfahrt kommt man im Paradies voller palmengesäumter weißer Strände an. Neben dem typischen Strandurlaub kann man die Insel auf einem Motorrad erkunden und einige Wasserfälle entdecken. Viele Menschen aus Manila verbringen hier ihre Wochenenden.

Redakteur :

Gefällt es Ihnen? Teilt es!

Zahlen

Landesvorwahl :
PH
Postleitzahl :
1000
Breite :
14.60417
Länge :
120.98222
Zeitzone :
Asia/Manila
Zeitzonenbezeichner :
UTC+8
Sommerzeit :
N

Nachbarstädte

  • Quiapo ~0 km
  • 19 de Juinio ~1 km
  • 1st ~1 km
  • 2nd ~1 km
  • 3 Marias ~1 km
  • 3rd ~1 km
  • 4th ~1 km
  • A. B. Tan ~1 km
  • A. Mabini ~1 km
Booking.com

Begleiten Sie uns !

Wie kommt man hin ?

Mit dem Flugzeug: Die Anreise mit dem Boot ist äußerst beschwerlich, weshalb so gut wieder jeder Reisende mit dem Flugzeug auf die Philippinen kommt. Manila gilt als Drehscheibe und verfügt über den größten Flughafen des Landes. Der Flughafen „Ninoy Aquino International Airport“ verfügt über drei Terminale, die mit Bussen mit dem Stadtzentrum verbunden sind. Eine Taxifahrt kostet etwa 250 Peso.  

Mit dem Bus: Vor Ort ist der Bus das gängige Verkehrsmittel. Es gibt viele lokale Busunternehmen, dessen Bahnhöfe sich auf die vielen Stadtteile verteilen. Von den Busunternehmen in EDSA, Cubao District und Quezon City gibt es viele Verbindungen in den Norden, während die Busse in den Süden an dem Busbahnhof zwischen der Kreuzung bei EDSA und dem South Superhighway abfahren. Es lohnt sich aber in ihrem Hotel oder im Taxi nach dem nächsten Abfahrtsort zu ihrer Destination zu fragen. Auf diese Art und Weise sparen sie sich oftmals müßige Taxikilometer durch die verstopften Strassen der Stadt.

Transport von Manila

Internationaler Flughafen
Ninoy Aquino Intl ~11 km

Stadt Manila (NCR - National Capital Region)

philippinen

Präsentation

Manila ist die Hauptstadt der Philippinen und besitzt einen gemischten Ruf. Die Stadt ist nicht unbedingt bekannt als typischer Aufenthaltsort für Touristen und gilt oftmals als dreckig und gefährlich. Aus diesem Grund kennen viele Touristen die Stadt nur als Eingangstor zu den Inseln und den kleineren Städten auf den Philippinen. Dies ist eine verpasste Gelegenheit, denn hinter der, zugegebenermaßen etwas schmudeligen Fassade, verbirgt sich eine durchaus sehenswerte Stadt, die ihren ganz eigenen Charakter hat. Die Sehenswürdigkeiten sind für eine Stadt dieser Größe relativ rar und abgesehen von der historischen Altstadt gibt es keine klassischen Sehenswürdigkeiten, die unbedingt besichtigt werden müssen. Dafür lohnt sich ein Spaziergang durch beliebige Straßen, um das lokale Leben zu beobachten. Armut und Reichtum gehen in Manila Hand in Hand und mögen oftmals abschreckend wirken, sind aber kein Grund sich unsicher zu fühlen. Darüber hinaus verfügt die Stadt über ein ausgezeichnetes Nachtleben.

Die stadt Manila gehört zu der region NCR - National Capital Region und zu der provinz Manila.

Die stadt zählt Manila erstreckt sich über 38,55 km² und zälht 1.660.714 Einwohner (Volkszählung von 2010) für eine Dichte von 43.079,48 Einwohner pro km². Die durchschnittliche Höhe beträgt 160 m.
Die Bürgermeister der stadt Manila ist Alfredo Siojo Lim.
Die Einwohner werden Manileño genannt.. Der französische Name der stadt ist Manille.
Der Spitznamen der stadt ist "Pearl of the Orient" und das Motto der Manila ist "Linisin at Ikarangal ang Maynila". Die stadt Manila wurde 1571 gegründet.

Points oder Interessen

Binondo

Binondo ist das Chinatown von Manila und zählt auf der ganzen Welt zu eines der größten dieser Art. Während der amerikanischen Besatzung hat sich der Stadtteil Binondo zu einem Handelszentrum der besonderen Art gemausert. Nach den Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs sind viele der Unternehmen nach Makati, der heutigen Finanzhauptstadt der Philippinen, gezogen, und haben den Chinesen diesen Stadtteil überlassen. Aufgrund der kulturellen Vielfalt zählt Chinatown zu einen der schönsten Vierteln in Manila. Die Geschichte des Stadtteils geht bis auf das Jahr 1584 zurück, als der spanische Präsident Luis Perez Dasmarinas an dieser Stelle einen Ort für die vielen chinesischen Immigranten geschaffen hat. Seine Intention war es, die Chinesen zu Katholiken zu konvertieren und sie andernfalls umzubringen. So starben während eines Massakers im Jahr 1603, welches eines chinesischen Aufstands zu Grunde lag, 24000 Chinesen. Der Stadtteil wuchs aber weiter an. Viele, nun katholische Chinesen, pflanzten sich mit Einheimischen fort und bildeten die ersten Mischlinge. Bindondo gilt als Geburtsstätte dessen und hatte, wie man anhand der interessanten Geschichte erkennen kann, einen großen Einfluss auf die Stadtentwicklung. Viele historische Gebäude zeugen von dieser Bedeutung und machen Binondo zu einem populären Ausflug für Touristen.

Intramuros

Intramuros bedeuet auf lateinisch „innerhalb der Wände“ und verrät damit bereits den Standpunkt dieses Stadtteils. So wurde Intramuros innerhalb der Stadtmauern gebaut und bildet heute das historische Zentrum der Stadt. Folglich ist dies der älteste Stadtteil Manilas. Darüber hinaus ist Intramuros als Ciudad Murada bekannt, was sich ähnlich übersetzen lässt. Die besagte Stadtmauer, ein 2,5 Kilometer langer Komplex aus massiven Gestein, der sich einmal um die gesamte Altstadt windet, ist die Hauptattraktionen von Intramuros. Täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr kann man auf den altehrwürdigen Mauern spazieren und die historische Luft, welche von diesem Gebilde ausgeht, einatmen. Von dort oben hat man eine schöne Aussicht über die Dächer der Stadt und kann in den Abendstunden, auf einer Bank auf dem Fort sitzend, den Sonnenuntergang über der Stadt bewundern. Es lohnt sich zudem, die inneren Städte zu erkunden. Man kann dies bequem per Fuß tun, oder sich mit einer der kleinen Kutschen chauffieren lassen. Es gibt unzählige historische Gebäude, welche die Erkundung zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen. Die spanische Kolonialarchitektur ist an jeder Ecke dieses Viertels deutlich zu spüren und versprüht den Charme vergangener Tage.

Universität von Santo Thomas

Üblicherweise zählen Universitäten nicht zu den populärsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt, doch dies ist im Falle Manilas anders. Ausschlaggebend dafür ist die Tatsache, dass die Universität von Santo Thomas die älteste noch existierende Universität im ganzen Osten ist. Sie ist die zweite Universität, die in den Philippinen gebaut wurde, hat aber alleine das Rad der Zahn überlebt. Regelmäßige Renovierungen ermöglichen es, dass die Universität noch heute ihren Dienst als Bildungsanstalt erfüllt. Das Gebäude hat in ihrer Geschichte einige Höhen ud Tiefen miterlebt. So wurde die Universität während der japanischen Besetzung als Konzentrationslager zweckentfremdet. Trotz der maximalen Kapazität von 4000 Mensche pferchten die Japaner bis zu 10000 Menschen in das Gebäude. Diese Zeiten sind zum Glück Geschichte. Heute dient die Uni wieder ihrem eigentlichen Zweck. Hinzu gekommen ist der Dienst als Touristenattraktion, denn immer mehr Besucher der Stadt interessieren sich für das historische Gebäude. Es gibt ein Museum, dessen Geschichte auf das Jahr 1682 zurückgeht. So alt sind nämlich einige der Austellungsstücke, die aus allgemeinen Gegenständen, Münzen und Medaillen, Ethnographien, orientalischer Kunst und vielem mehr bestehen. In dem Hauptgebäude, welches das Museum beherbergt, gibt es außerdem eine riesige Wandzeichnung des Künstlers Botong Francisco zu bestaunen.

Nationalmuseum

Das Nationalmuseum der Philippinen (Pambansang Museo) wurde im Jahr 1900 in der Straße P. Burgos gebaut und eröffnet. In diesem historischen Gebäude finden neugierige Besucher spannende Ausstellungen in den Bereichen Archäologie, Kunst, Kultur, Zoologie, Botanik und vielen mehr. Das Museum versammelt die interessantesten Objekte und Fakten der Landesgeschichte, weshalb ein Besuch jedem kultur- und geschichtsinteressiertem Besucher des Landes wärmstens ans Herz gelegt sei. Insgesamt besitzt das Museum mehr als eine Millionen Ausstellungsstücke, wobei, aus welchem Grund auch immer, nur etwa 125 Objekte ausgestellt werden. Dies wirkt genau so skuril, wie es auf den ersten Blick klingen mag. So bleibt ein Großteil des Museums leer und die Hallen wirken oft gespenstisch leer. Die wenigen ausgestellten Objekte werden dafür gut beschrieben. Sie werden der erhöhten Aufmerksamkeit gerecht. Aber es ist schade, dass man nicht mehr aus diesem riesigen Potential macht. Eine Erklärung am Eingang lässt verlauten, dass man sich für die unfertige Ausstellung entschuldigt und geplant hat, alle drei Hallen mit vielen Objekten zu füllen. Auch die Kunstgallerie soll mit Gemälden und Skulpturen gefüllt werden. Ein zeitliches Ziel, bis dem die Fertigstellung vollendet sein soll, hat man leider nicht verkündet.

Kirchen

Aufgrund der spanischen Kolonialzeit ist das Land stark katholisch geprägt, was einem nicht nur im Verhalten der lokalen Menschen auffällt, sondern auch im Stadtbild schnell zu erkennen ist. Die Japaner haben im Verlauf des Zweiten Weltkriegs viele Kirchen im Barokstil zerstört, und die amerikanischen Soldaten haben dieses Verbrechen während der Schlacht von Manila im Jahr 1945 fortgesetzt, was aber nicht heißt, dass es gar keine Kirchen mehr gibt. Eine gute handvoll Kirchen sind erhalten geblieben, und das in einem Zustand, der ursprünglicher nicht sein könnte. Oftmals wurden sie einfac h dem Zahn der Zeit überlassen und vegetieren vor sich hin. Nichtsdestotrotz gibt es einige wunderschöne Kirchen, die zumindest von außen ein wahrer Blickang sind. Zu diesen zählen die San Agustin Kirche, Manila Kathedrale, Malate Kirche, Santa Ana Kirche, Binondo Kirche, Santa Cruz Kirche, San Nicolas Kirche und Tondo Kirche. Die Basilika San Sebastian ist die einzige Stahlkirche in Asien und wurde gebaut, weil man die Kirchen aufgrund von Feuer und Erdbeben nicht ständig Neubauen wollte. Das Baumaterial wurde extra aus Europa eingeschifft und der Architekt war kein geringerer als Gustaf Eiffel, der Planer des Eifelturms in Paris.

Bahay Tsinoy

Hinter dem geheimnisvollen Namen Bahay Tsnioy verbirgt sich ein Museum, dass dem Leben der Chinesen auf den Philippinen gewidmet ist. Es ist das einzige Museum dieser Art und nicht nur wegen diesem Alleinstehungsmerkmal einen Besuch wert. Bereits seit der vorkolonialen Zeit haben sich die Chinesen in der Stadt niedergelassen und sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. In dem Museum erfährt man, dass sie es nicht immer leicht hatten und wie ihr Leben in den verschiedenen Jahrhunderten ablief. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittpreis beträgt 100 Pesos.

Das Pambata Museum

Ein weiteres sehenswertes Museum ist das Pambate Musem, welches sich in der Nähe des EDSA befindet. Hinter dem Pabata Museum befindet sich ein interaktives Museum für Kinder. Es wurde 1994 geöffnet und ist das erste dieser Art in dem ganzen Land. Das Museum wurde von Nina Lim-Yuson geschaffen, die sich von dem Kindermuseum in Boston hat inspirieren lassen. In den Monaten August bist März ist das Museum täglich von 8 Uhr bis 17 Uhr und in den Monaten April bis Juli von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 100 Peso.

Rizal Park

Unmittelbar außerhalb der Stadtmauern, welche die historische Altstadt umgeben, befindet sich der Rizal Park. Er ist auch unter dem Namen Luneta bekannt. Dies ist eine lange Straße entlang vieler Sehenswüridigkeiten, zu denen das Nationalmuseum, ein Freilufttheater und ein Planetarium zählen. Außerdem gibt es unzählige feine Restaurants und eine schöne Joggingstrecke. Vor allem an den Wochenende kommen hier viele Einheimische zusammen und machen ein Picknick oder spazieren händchenhaltend mit ihrem Schatz durch die Anlage. Der Name Rizal Park geht auf den Nationalhelden Jose Rizal zurück, der an dieser Stelle beerdigt liegt.

Puerto Galera

Die vielen Menschen und die stickige Luft werden schnell zu viel und der Körper und die Seele der Reisenden schreien lauthals nach Strand und Erholung. Wenn Sie das Gefühl kennen und nur ein paar wenige Tage Zeit haben, dann empfiehlt sich eine Fahrt nach Puerto Galera. Die Busfahrt nach Batangas dauert 2-3 Stunden und nach einer einstündigen Bootsfahrt kommt man im Paradies voller palmengesäumter weißer Strände an. Neben dem typischen Strandurlaub kann man die Insel auf einem Motorrad erkunden und einige Wasserfälle entdecken. Viele Menschen aus Manila verbringen hier ihre Wochenenden.

Redakteur :

Gefällt es Ihnen? Teilt es!

Zahlen

Landesvorwahl :
PH
Postleitzahl :
1000
Breite :
14.60417
Länge :
120.98222
Zeitzone :
Asia/Manila
Zeitzonenbezeichner :
UTC+8
Sommerzeit :
N

Nachbarstädte

  • Quiapo ~0 km
  • 19 de Juinio ~1 km
  • 1st ~1 km
  • 2nd ~1 km
  • 3 Marias ~1 km
  • 3rd ~1 km
  • 4th ~1 km
  • A. B. Tan ~1 km
  • A. Mabini ~1 km
Booking.com

Begleiten Sie uns !

Wie kommt man hin ?

Mit dem Flugzeug: Die Anreise mit dem Boot ist äußerst beschwerlich, weshalb so gut wieder jeder Reisende mit dem Flugzeug auf die Philippinen kommt. Manila gilt als Drehscheibe und verfügt über den größten Flughafen des Landes. Der Flughafen „Ninoy Aquino International Airport“ verfügt über drei Terminale, die mit Bussen mit dem Stadtzentrum verbunden sind. Eine Taxifahrt kostet etwa 250 Peso.  

Mit dem Bus: Vor Ort ist der Bus das gängige Verkehrsmittel. Es gibt viele lokale Busunternehmen, dessen Bahnhöfe sich auf die vielen Stadtteile verteilen. Von den Busunternehmen in EDSA, Cubao District und Quezon City gibt es viele Verbindungen in den Norden, während die Busse in den Süden an dem Busbahnhof zwischen der Kreuzung bei EDSA und dem South Superhighway abfahren. Es lohnt sich aber in ihrem Hotel oder im Taxi nach dem nächsten Abfahrtsort zu ihrer Destination zu fragen. Auf diese Art und Weise sparen sie sich oftmals müßige Taxikilometer durch die verstopften Strassen der Stadt.

Transport von Manila

Internationaler Flughafen
Ninoy Aquino Intl ~11 km