Stadt Amriswil (Thurgovie)

schweiz

Präsentation

Hinter dem Namen Amriswil verbirgt sich eine Gemeinde, die sich im Bezirk Arbon befindet und im Kanton Thurgau liegt. Das Schweizer Dorf ist von den Städten Weinfelden, Arbon und Romansorn umgeben. Auch der Bodensee und die etwas größere Stadt St. Gallen sind nicht weit von Amriswil entfernt. Die Gemeine besteht aus insgesamt fünft Ortschaften, welche zusammen auf 12.000 Einwohner kommen. 9.000 von diesen 12.000 Einwohnern leben dabe im schönen und dennoch überschaubaren Stadtzentrum von Amriswil, während sich die restlichen Einwohner auf die Ortschaften Oberaach, Hagenwil, Schocherwil und Schrofen verteilen. Die Stadt wurde erstmals im Jahr 799, damals noch unter dem Namen Amalgeriswalre, verwendet. Dies ist ein alemannisches Wort und kann frei als „Weiler des Amalger“ übersetzt werden. Das Wort „Amalger“ ist ein Eigenname, während „ger“ soviel wie „Speer“ bedeutet. Was „amal“ bedeutet ist bis heute unklar. Es könnte jedoch für „Kampf“ stehen.

Die stadt Amriswil gehört zu der kanton Thurgovie, zu der distrikt Bischofszell und zu der bezirk Amriswil.

Die stadt zählt Amriswil erstreckt sich über 19,02 km² und zälht 11.517 Einwohner für eine Dichte von 605,52 Einwohner pro km². Die maximale Höhe ist 437 m, die durchschnittliche Höhe beträgt 437 m.
Die Amtssprache der stadt ist German. Der französische Name der stadt ist Amriswil, der englische Name der stadt ist Amriswil, der spanische Name ist Amriswil.
Die Website von Amriswil http://www.amriswil.ch

Points oder Interessen

Schulmuseum Mühlebach

Obwohl der Ort relativ klein ist, so gibt es doch einige Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. An erster Stelle der Sehenswürdigkeite wird oftmals das Schulmuseum Mühlebach genannt. Es handelt sich dabei um ein überregionales Musem, das die Schulgeschichte und weitere Merkmale der Schweizer Schulkultur beleuchtet und den Besucher in einem schönen Licht präsentiert. Die meisten der Objekte, welcher in der großzügigen Sammlung ausgestellt werden, stammen aus dem Kanton Thurgau. Die Stiftung Schulmuseum Mühlebach dient als Träger des Museums. Bereits das Bauwerk ist eine Sehenswürdigkeit für sich und steht völlig zu Recht als „erhaltenswertes Gebäude“ unter Denkmalschutz. Die Schulpflicht besteht im Schweizer Kanton Thurgau bereits seit dem Jahr 1833 und einige Jahre schloßen sich drei Schulgemeinden zusammen, welche im Jahr 1846 endlich den Schulbetrieb beginnen konnten. Bis zum Jahr 1989 wurde in diesem Bauwerk Schulunterricht gegeben. 10 Jahre später wollte man es erst abreissen, ehe man es im Jahr 2002 als Schulmuseum eröffnete. Dies macht das Museum zum ersten Schulmuseum der gesamten Schweiz. Das besondere ist, dass es sich dabei um einen Pisébau handelt, der auf einer Lehmbasis basiert.

Schloss Hagenwil

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die sie sich nicht entgehen lassen sollten, ist das Schloss Hagenwil. Das Schloss besticht durch eine einzigartige Architektur und Bauweise. So befinden sich die Wohnräume etwa 3 Meter über dem Boden und zeichnen sich durch einen rot-weißen Anstrich aus. Es handelt sich dabei um eine Wasserburg, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Der Bau stand in Verbindung zu den Herren von Hagenwil, welche den Bau vermutlich veranlasst oder zumindest finanziert haben sollen. Dazu zählt Rudolf von Hagenwil, welcher sich am Kreuzzug Friedrichs II. beteiligt hat und daraufhin einen Großteil seines Vermögens an das Kloster St. Gallen gespendet hat. Im Jahr 1504 ging das Schloss in den Besitz der Herren von Bernhausen über, welche sich für einige Jahrzehnte die neuen Eigentümer dieses außergewöhnlichen Bauwerks nennen durften. Während des Dreißigjährigen Kriegs plünderten schwedische Truppen das Schloss. Im Jahr 1684 wurde das Schloss zu einer Sommerresidenz des Abt Gallus umfunktioniert. Im Jahr 1774 wurde es noch weiter ausgebaut. Darauf bezieht sich auch die Jahreszahl 1741, welche am Haupttor prankt. Seit dem Jahr 1806 ist das Schloss im Besitz der Angehrn Familie.

Natur Thurgau

Die wunderschöne Natur, welche die Gemeinde Amriswil umgibt, ist ganz ohne Zweifel einer der Hauptgründe, um der Stadt einen Besuch abzustatten. Vieles ist dem Verein Pro Natura Thrugau zu verdanken, der sich bereit seit über 50 Jahren dafür einsetzt, die prächtige Kulturlandschaft im Kanton Thurgau zu erhalen. Auf der Agenda steht vor allem die Sicherung und gar die Förderung der Erhaltung bedrohter Tiere und Pflanzen, für das eine nachhaltige Entiwicklung natürlich unvermeidbar ist. So werden die vielen Naturschtzgebiete, welche erstklassige Ausglusmöglichkeiten bilden, betreut, gepflegt und aufgewertet. Der Verein Pro Natur zählt insgesamt 3300 Mitgleider, welche sich in dem gesamten Kanton befinden. Besonders erwähnenswert ist das Naturschutzgebiet Hudelmoos, das eindeutig zu der bedeutendsten natürlichen Sehenswürdigkeit in der Umgebung von Amriswil zählt. Das Naturschutzgebiet Hudelmoos befindet sich nur schlappe drei Kilometer südlich von Amriswil und ist daher ganz bequem mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß zu erreichen. Das Naturschutzgebiet selber warte mit eingezeichneten Pfaden auf seine Besucher, welche die prächtige Landschaft auf diesem Wege erkunden können. Der Grundstein liegt in der Industrialisierung im 18. Jahrhundert. Torfabbau war ein großer Bestandteil dieses Wirtschaftszweigs und auch im Hudelmoos zwischen dem Jahr 1750 und dem 20. Jahrhundert gängige Praxis.

Ortsmuseum Amriswil

Wer mehr über die Geschichte, das Leben und die Kultur der Gemeinde erfahren möchte, für den führt kein Weg an einem Besuch des Ortsmuseums Amriswil vorbei. Das Museum befindet sich am Palmensteg und es gibt ausreichend Besucherparkplätze vor dem Eingang. Das Museum ist allerdings nur sehr begrenz geöffnet. Und zwar nur jeden ersten Sonntag im Montag, mit Ausnahme im Janur und August. An diesen wenigen Tagen kann man das Museum in der Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr besichtigen. Eine Ausnahme stellen Gruppen da. Diese können das Museum auch außerhalb der Öffnungszeiten besichtigen, müssen allerdings natürlich einen Termin vereinbaren. Dies geschichte im Stadthaus Amriswil. Der Eintrittspreis ist sowohl für Gruppen, als auch für Einzelpersonen, kostenlos. Der thematische Höhepunkt des Museums ist die Geschichte von Amriswil vom Jahr 799 nach Christus bis zum heutigen Tage. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist auf die Industrialisierung vor 150 Jahren gelegt, welche das Wachstum der Gemeinde begünstigt hat. Eine der beliebtesten Abschnitte is die Fotosammlung vergangener Tage. Ebenfalls erwähnt wird das Leben der Einwohner in den verschiedenen Epochen und dessen alltägliche Tagesabläufe. Abgerundet wird das ganze von einigen Wechselausstellungen.

Strandbad und Campingplatz

Die Stadt verfügt über eine recht schöne Innenstadt, in der es natürlich auch einige sehr gediegene Hotels gibt. Aber diesen dienen in der Regel eher für Geschäftsreisende auf der Durchreise. Wer Armiswil wirklich erleben will, der ist in dem Strandbad und auf dem angeschlossenen Campingplatz an der richtigen Adresse. Denn es ist die wunderschöne Naturlandschaft, welche den Besuch von Amriswil zu eine ganz besonderen Erlebnis macht. Und nirgendwo anders, kann man dies so treffend aufsaugen, wie auf dem Campingplatz. Der Campingplatz ist aus einer Not heraus entstanden. Den der See wollte schlichtweg nicht nach Amriswil kommen. Darauf hin hat die Gemeinde Amriswil einen Campingplat erkauft, der sich durch einen Seeradweg auszeichnet, der bis zum See reicht. Der Campingplatz bietet ingsesamt 55 Stellplätze und verfügt darüber hinaus über einige Kioske.  Der Platzwart Christian Bücheli ist unter der Telefonnummer 0714141218 zu erreichen und vor allem in der Ferienzeit ist es zu empfehlen, sich vorzeitg um eine Reservierung zu kümmern. Fahrräder können natürlich auf dem Campingplatz ausgeliehen werden und für die Autos gibt es genügend Parkplätze.

Älteste Kapelle

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Älteste Kapelle, welche eine ebenfalls bedeutende Sehenswürdigkeit in der Region darstellt. Diese wunderschöne Kapelle wurde im Jahr 1454 von den beiden Geschwistern Grosselsi und Kleinelsi zu Ehren des Heiligen Jacobus errichten lassen. Im Jahr 1529 hebte man die Kaplanei auf und 100 Jahre später wurde diese erneuert, woraufhin der Pfarrer vo Sommeri mit den Gottesdiensten begann. Seit dem Jahr 1680 hat die Kaplanei einen eigenen Priester und seit dem Jahr 1911 gehört die Kapelle zur Kirchengemeinde Amriswil. Zuletzt wurde die Kapelle im Jahr 2010 saniert.

Bodensee

Der Thurgau profitiert aus touristischer Sicht natürlich enorm von dem Bodensee, welcher einer der angesagtesten Ausflugsziele in der Region ist. Man sagt nicht zu Unrecht, dass ein Besuch des Thurgaus nicht vollständig, ohne einen Besuch des Bodensees ist. Der Bodensee zeichnet sich durch ein 70 Kilometer langes Ufer aus, an dem man prima Radfahren und Spazieren kann. Zu dem Bodensee gesellen sich 220 Weiher und Kleinseen und insgesamt 1600 Kilometer Flüsse. Die Radstrecken in dieser Region summieren sich auf eine Distanz von 900 Kilometern.

Seminare

Der Seminartourismus ist eine der wichtigsten Standbeine im Thurgau. Ganz gleich ob sie selber planen ein Seminar zu veranstalten, oder ob sie zu einem Seminar eingeladen sind, im Thurgau sind sie in guten Händen. So gibt es das Seminarland Thurgau, welches die meisten Seminare in dieser Region organisiert und daher auf sehr viele Erfahrungen zurückblicken kann. So kamen alleine im Jahr 2013 über 421000 Logiergäste zwecks Seminaren ins Thurgau. Ein Großteil der ausländischen Gäste kommt dabei aus Deutschland.

Kulturland Thurgau

Ein weiterer wichtiger Begriff, der immer wieder fällt, lautet Kulturland Thurgau. Darunter versteht man eine riesige Auswahl an kulturellen Vielfalten. Zu dieser zählen vor allem die vielen Schlösser, die sich direkt am Ufer des Bodensees befinden. Ebenso sehenswert sind die Klöster, die von enormer kulturhistorischer Bedeutung sind. Dazu gibt es viele verwinkelte Dörfer, die dazu einladen zu spazieren und sich in den Gassen zu verlieren. Auch die Kusnträume und Museen, die sich in nahezu jeder Stadt befinden, sind sehr unterhaltsam und sehenswert. Schauen Sie sich am besten die vielen Flyer, die in den Lobbies der Hotel auslegen an, um einen besseren Eindruck von den unzähligen Möglichkeiten zu gewinnen.

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Zahlen

Landesvorwahl :
CH
Postleitzahl :
8580
Breite :
47.54559
Länge :
9.29956
Zeitzone :
Europe/Zurich
Zeitzonenbezeichner :
UTC+1
Sommerzeit :
Y

Nachbarstädte

  • Hemmerswil ~1 km
  • Räuchlisberg ~1 km
  • Hagenwil bei Amriswil ~2 km
  • Hefenhofen ~2 km
  • Niederaach ~2 km
  • Mühlebach bei Amriswil ~2 km
  • Hatswil ~2 km
  • Sommeri ~3 km
  • Brüschwil ~3 km
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Begleiten Sie uns !

Wie kommt man hin ?

Mit dem Flughafen: Der nächste Flughafen befindet sich in der Wirtschaftsmetropole Zürich. Von Frauenfeld bis nach Zürich sind es etwa 30 Minuten. Der Flughafen in Zürich bietet viele Reisemöglichkeiten innerhalb der Schweiz, isn europäische Ausland und gar ins interkontinentale Ausland. Die Flüge sind aber oftmals relativ teuer. Eine günstigere Alternative ist der bekannte Low-Budget-Flughafen im deutschen Friedrichshafen. Dieser ist eine gute Autostunde von Armiswil entfernt. Ein weiterer Flughafen, der nicht allzu weit weg ist, ist der kleine Flughafe in St. Gallen-Altenrhein.

Mit dem Auto: Die beiden Autobahnen A1 und A7 führen durch das Kanton. Die Anreise mit dem Auto ist sehr zu empfehlen, das es die Ausflugsmöglichkeiten vor Ort deutlich erhört und einem dadurch eine bessere Option gibt, die Region zu erkunden.

Mit dem Zug: Sowohl die Schnellzugachse zwischen Zürch und Konstanz, als auch die Schnellzugachse zwischen Zürich und St. Gallen führt durch den Kanton. Dies macht die Anreise mit dem Zug kinderleicht, obgleich man vor Ort oftmals auf einen Mietwagen angewiesen ist.

Transport von Amriswil

Internationaler Flughafen
St Gallen Altenrhein ~21 km
Anderen Verkehrsmitteln
Amlikon Glider Airport ~19 km
Lommis Airport ~22 km
Lindau HBF ~29 km