Stadt Phalaborwa (Limpopo)

sudafrika

Präsentation

Phalaborwa ist eine Stadt in der südafrikanischen Provinz Limpopo im Distrikt Mopani. Sie wurde 1957 gegründet und hat heute etwa 13 100 Bewohner. Der Name „Ba-Phalaborwa“ (die Bezeichung der Gemeinde) stammt von Sotho-Stämmen, die vor einigen Jahrhunderte aus dem Süden hierher kamen. „Pala bora“ bedeutet so viel wie „besser als der Süden“. Afrikaans ist mit etwa 51 % die meistgesprochene Sprache, dem folgen Englisch (15 %), Tsonga (11 %), Nördliches Sotho (11 %) und ein paar weitere Minderheitensprachen. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Ga Saleti und der Olifanten. Phalaborwa ist vor allem als Eingang zum bekannten Krüger Nationalpark bekannt. Auch Tzaneen liegt nicht allzu weit im Westen von Phalaborwa. Es gibt mehrere Vororte („Townships“), die größten davon sind „Namakgale“ mit etwa 36 365 Bewohnern und „Lulekani“ mit etwa 14 465 Einwohnern. Wichtigste Wirtschaftsfaktoren Phalaborwas sind der Bergbau (wobei besonders die Palabora Mining Company nennenswert ist) und der Tourismus. Die Hauptstadt der Provinz Limpopo ist das nicht allzu weit entfernte Polokwane; Limpopo liegt im Norden von Südafrika und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 125 754 km². Benannt ist sie nach dem Fluss Limpopo. Die Provinz hat Grenzen zu Simbabwe, Botswana und Mosambik.

Die stadt Phalaborwa gehört zu der provinz Limpopo, zu der distrikt Mopani (DC33) und zu der gemeinde Ba-Phalaborwa.

Points oder Interessen

Natur und Ländliches

In der Region Phalaborwas gibt es außer dem großen Krüger Nationalpark einige kleinere Wildtier-Reservate, so zum Beispiel bei Hoedspruit. Phalaborwa ist von kleinen Naturschutzgebieten eingeschlossen und bietet so sehr viele spannende und entspannende Stunden in der Natur. Attraktionen sind beispielsweise die Blyde Schlucht, die Rondavels und God’s Widow. Bei Tzaneen kann man Obstfarmen besuchen. Phalaborwa liegt im Tal der Olifanten, wo die Temperaturen im Winter die höchsten von ganz Südafrika sind (9 bis 26 °C). Außerdem fällt hier sehr wenig Regen. In dem traditionellen Sotho Bergdorf Masorini, das sich unweit von Phalaborwa befindet, kann man das ursprüngliche Leben des Sotho Stammes kennenlernen. Zu sehen gibt es traditionelle Hütten, Getreidespeicher und eine Eisenschmelze. Phalaborwa war usprünglich ein Bergbaudorf und ist Sitz der Palabora Mining Company. Diese baut seit 1965 Kupfererze ab. Auch die Foksor Ltd ist bedeutend; sie wurde 1951 gegründet. Hier in Phalaborwa befindet sich aufgrund der Bergbau-Aktivitäten das größte von menschenhand geschaffene Loch; es ist fast 2 000 Meter breit. Es ist eine Olivin Magnetit Apatit Lagerstätte in Ringform. Zu Phalaborwa gehören außerdem auch die ländlichen Gebiete Makushane, Ga Maseke und Mashishimale. In den Townships Lulekani und Namakgale leben Angehörige der Pedi und Tsonga.

Krüger Nationalpark

Phalaborwa ist die einzige Stadt Südafrikas, die direkt am Krüger Nationalpark liegt. Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von etwa 19 633 km²; damit ist er das größte Wildschutzgebiet von Südafrika. Er wurde am 26.3.1898 unter dem damaligen Präsidenten Paul Kruger gegründet. Der ursprüngliche Name war „Sabie Game Reserve“. Seit 1926 hat er den Status eines Nationalparks. Im Englischen wird er oft auch als „Kruger National Park“ bezeichnet. Im Krüger Nationalpark finden sich 147 verschiedene Säugetierarten, wozu die südafrikanischen „Big Five“ gehören. Auch 507 Vogel-, 114 Reptilien-, 49 Fisch- und 34 Amphibienarten leben hier. So gibt es hier beispielsweise Löwen, Fleckenhyänen, Leoparden und Geparden. Das am häufigsten vorkommende Wild ist das Impala, außerdem gibt es Elefanten, Giraffen, Zebras und Büffel. Die Tiere ziehen in der Trockenzeit oftmals zu Gebieten um, die westlich des Parks liegen. Dort gibt es mehrere private Schutzgebiete, wo die Tiere Unterschlupf finden. Landschaftsmäßig ist der Krüger Nationalpark von offenen Baum und Grassavannen geprägt; man findet hier viele Süßdornakazien, Buschweiden und Marulabäume. Im Norden des Parks finden sich dichte Wälder; unter anderem wachsen hier riesige Affenbrotbäume. Durch das Gebiet fließen außerdem einige Flüsse, von denen viele während der Trockenzeit aber kein Wasser führen.

Restaurants und Küche

Die Küche Südafrikas wird oft als Regenbogenküche bezeichnet, da sie eine große Auswahl multikultureller Einflüsse aufweist. Sie ist eine Mischung aus der Küche der Eingeborenen und der Speisen von Einwanderern, so zum Beispiel von Holländern, Deutschen, Franzosen, Italienern, Griechen und Briten. Auch die indonesische und indische Küche hat den Speiseplan in Südafrika stark beeinflusst. Zu den typischen Speisen Südafrikas gehören die saure Milch Amasi, die stark gewürzte getrocknete Wurst Biltong und die Würstchen „Boerewoers“, welche traditionell „gebraaid“ werden. Braai ist die südafrikanische Bezeichnung für Grillen, was – ob im Sommer oder Winter - gerne und sehr häufig ausgeübt wird. Auch Bunny Chow ist sehr beliebt; dabei wird Brot ausgehöhlt und mit indischem Curry gefüllt. Ein typische Braai kann man beispielsweie im Buffalo Pub & Grill in der 1 Lekkerbreek Street bekommen. Das familiengeführte Restaurant hat Montag bis Samstag von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr und Sonntags von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Auch das Calabash Grill Restaurant in der Sefapane Lodge ist äußerst zu empfehlen. Es ist wunderbar rustikal eingerichtet und bietet vorzügliches Essen. Ein weiteres sehr empfehlenswertes Restaurant ist das Amarula Lapa, welches idyllisch im Busch gelegen ist und so eine wunderbare Atmosphäre bietet. Außer leichten Speisen werden vor allem leckere Kuchen und Kaffee serviert.

Aktivitäten

Eine Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden, ist es, eine Olifants River Safari mitzumachen, welche von der Kimbaku Lodge angeboten wird. Die Letaba Ranch bietet geführte Wanderungen an. Besonders beliebt ist eine dreitägige Wanderung über den Mtomeni Wanderpfad. Ausgangspunkt dabei ist das hübsche Mtomeni Zeltlager am Ufer des Flusses Groot Letaba. In dem Zeltlager gibt es alles, was das Herz begehrt: Gaskocher, Küche, Kühlschränke und Gefriertruhen. Essen und kühle Getränke sind inklusive. Man übernachtet in permanenten Safari-Zelten, die mit frischen Bettbezügen, Duschen und einer Toilette mit Spülung ausgestattet sind. Die Wanderungen führen an Flüssen entlang und durch weite Savannengebiete und bieten spektakuläre Anblicke. Auch der Letaba Wilderness Trail ist äußerst beliebt. Von dem Zeltlager aus kann man atemberaubende Wanderungen durch die umliegenden Gebiete machen. So bieten sich beispielsweise Spaziergänge entlang der Flüsse Groot und Klein Letaba an, aber auch Ausflüge in den Mopani Busch sind faszinierend. Die Wanderungen werden von erfahrenen Guides angeleitet und bieten volle Verpflegung. Desweiteren kann man sich einem Letaba Allradantrieb Trail anmelden. Busch-Zelten am Fluss und Wildtiersichtungen stehen auf dem dreitägigen Tourenprogramm. Der Ausflug geht von Phalaborwa aus durch die Letaba Ranch und die Gebiete der Letaba Flüsse.

Unterkünfte

Eine beliebte Unterkunft ist zum Beispiel die Leriba Golf Lodge. Hier wird so einiges geboten; so unter anderem ein A La Carte Restaurant, eine Pool Bar, ein Frisör, mehrere kleine Einkaufsläden, Konferenzzimmer und das Hans Merensky Golf Estate. Außerdem gibt es ein Schwimmbecken, Sauna, Tennisplätze und Squash. Desweiteren ist der abenteuerliche Cleveland Game Park für Besucher der Leriba Golf Lodge zugänglich. Man kann auch Safaris in den Krüger Nationalpark buchen; so stehen beispielsweise Ganz- und Halbtagstouren auf dem Programm. Etwas günstiger übernachtet man im Boikhutsong Guesthouse. Dieses bietet zehn verschiedene Zimmer, welche traditionell eingerichtet sind und mit einem privaten Eingang ausgestattet sind. Außerdem gibt es in den Zimmern Klimaanlage, Kühlschrank, einen Schreibtisch, ein Fernseher und kostenloses WLan. Auch der Garten hinter dem Haus ist wunderschön; hier gibt es unter anderem auch ein Schwimmbecken. Empfehlenswert ist außerdem das Kaia Tani Exclusive Guesthouse. Geboten wird eine Lounge mit Bücherei, einer Bar und ein Schwimmbecken, das sich in einem bezaubernden Garten befindet. Auch sichere Parkplätze und die Möglichkeit, Wäsche zu waschen, sind vorhanden. In dem dazugehörigen Restaurant stehen leckere mediterrane und afrikanische Gerichte auf dem Speiseplan. Desweiteren gibt es Massageangebote, Flughafentransfers und die Möglichkeit, verschiedene Safaris in den Krüger Nationalpark zu buchen.

Tzaneen

Etwa 110 km von Phalaborwa entfernt liegt Tzaneen, wo etwa 14 570 Menschen leben. Nach Polokwane ist Tzaneen die zweitgrößte Stadt in der Limpopo Provinz. Das Gebiet ist von tropischer und subtropischer Landwirtschaft geprägt, da der Boden hier sehr fruchtbar ist. In der Stadt kann man die Kultur der Tsonga, Nördlichen Sotho und Afrikaans Population erleben. Beliebte Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der wunderschöne Tzaneen Damm, der Magoebaskloof Pass und das kleine traditionelle Dorf Haenertsburg; in letzterem gehen Besucher gerne Aktivitäten wie Fahrrad fahren und Angeln nach. Außerdem gibt es einen Park für Grüne Meerkatzen, wo etwa 600 dieser Tiere leben.

Nelspruit

Ca. 230 km von Phalaborwa entfernt liegt Nelspruit, das seit 2009 als Mbombela bezeichnet wird. Hier leben ca. 58 670 Menschen. Mbombela ist die Hauptstadt der südafrikanischen Provinz Mpumalanga und liegt am Ufer des Flusses Crocodile River. Mbombela ist unter anderem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, ist aber auch als Lieferant von Mangos, Zitrusfrüchten, Nüssen und Bananen von großer Bedeutung. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Nationale Botanische Lowveld Garten, wo man viele tropische und subtropische Pflanzen zu sehen bekommt, das Mbombela Stadium, wo 2010 ein paar Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurden, und das Emnotweni Casino.

Louis Trichardt

Louis Trichardt befindet sich etwa 230 km von Phalaborwa entfernt; die Stadt wurde ursprünglich als Trichardtsdorp bezeichnet und war eine zeitlang auch unter dem Namen Makhado bekannt. Sie liegt am Fuß des Berges Soutpansberg. In der Region werden Nüsse, Litschis, Bananen und Mangos angebaut. In Louis Trichardt leben heute etwa 25 360 Leute; die Stadt wurde 1899 von den Voortrekkern gegründet und ist nach dem Anführer einer der Expeditionsgruppen, Louis Tregardt, benannt. Sehenswert sind unter anderem ein Voortrekker Denkmal und eine hübsche Kirche. Die hauptsächlich gesprochene Sprache ist Venda, dem folgen Afrikaans, Englisch und Nördliches Sotho. Außerdem finden sich hier auch mehrere Minderheitensprachen.

Mokopane

Mokopane liegt etwa 240 km von Phalaborwa entfernt. Bis 2003 hieß die Stadt noch Potgietersrus. Gegründet wurde Mokopane von den Voortrekkern als „Vredenburg“. Die Umgebung ist geprägt von Akazienbäumen und Aloepflanzen, welche im Juni und Juli farbenprächtig blühen. Außerdem ist die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes sehr vielfältig; angebaut werden unter anderem Tabak, Baumwolle, Weizen, Mais, Erdnüsse und Zitruspflanzen. Das Zebediela Citrus Estate beispielsweise ist eines der größten Zitrusfarmen der südlichen Hemisphäre. Die Stadt hat etwa 30 150 Bewohner, die meitsen davon sprechen Nördliches Sotho. Außerdem kann man hier die faszinierende Ndebele Kultur kennenlernen. Zu sehen gibt es auch einige Höhlen und San Höhlenmalereien.

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Wie kommt man hin ?

Mit dem Zug: Aus dem Südwesten führt eine Bahnstrecke nach Phalaborwa; sie endet dort. Mit dem Auto: Am besten ist es in Südafrika, mit dem Auto zu reisen. So ist man unabhängig und kann die Umgebung leicht auf eigene Faust erkunden. Phalaborwa ist über die Regionalstraße R 40, welche nach Barbaton Richtung Swaziland führt, und die R 71, welche nach Polokwane führt, mit dem Rest des Landes verbunden. In den Krüger Nationalpark gelangt man über die H 9.

Mit dem Flugzeug: In Phalaborwa liegt der Flughafen „Kruger Park Gateway Airport“. Dieser ist sehr künstlerisch gestaltet, mit Statuen und feiner Dekoration. Die Fluggesellschaft SA Airlink bietet tägliche Verbindungen von Johannesburg nach Phalaborwa an (Flugzeit etwa 1 Stunde).

Mit dem Bus: Eine spannende Möglichkeit, in Südafrika von Ort zu Ort zu kommen und gleichzeitig die einheimische Kultur hautnah zu erleben, ist, sich eines der vielen Sammeltaxis zu nehmen. Diese fahren ab, sobald sie gefüllt sind, und sammeln überall entlang der Strecke Passagiere auf. Ein Sammeltaxi zu nehmen ist äußerst günstig, sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden; sie fahren oft auf halsbrecherische Weise und in manchen Gegenden ist auch die kriminelle Rate recht hoch. Man sollte sich am besten vor Ort bei Einheimischen über die Sicherheit des individuellen Taxis erkundigen.

Transport von Phalaborwa

Internationaler Flughafen
Phalaborwa ~2 km
Anderen Verkehrsmitteln
Hoedspruit Afb ~48 km