Stadt Glasgow (Scotland)

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Präsentation

Glasgow ist eine Stadt in Schottland und damit Teil des Vereinigten Königreichs. Im Verlauf von Jahrhunderten wuchs Glasgow von einer winzigen ländlichen Siedlung zur größten Stadt Schottlands. Die Gründung der Universität von Glasgow im 15. Jahrhundert spielte eine große Rolle bei der kulturellen und intellektuellen Entwicklung der Stadt. Glasgow war auch ein wichtiges Zentrum für den transatlantischen Handel zwischen dem Vereinigten Königreich, Westindien und Nordamerika. Seine Blütezeit erlebte die Stadt im Zuge der industriellen Revolution, die Glasgow zu einem industriellen Zentrum für viele Güter machte. Heute ist hier eher der Baken- und Dienstleistungssektor präsent. Glasgow hat knapp 600.000 Einwohner. Das Wetter ist gemäßigt mit kühlen Sommern und milden Wintern. Die offiziellen Landessprachen sind Englisch, Schottisch sowie das schottische Gälisch. Die Stadt liegt in der Zeitzone UTC+0, bzw. UTC+1 während der Sommerzeit. Die Währung von Schottland ist das Britische Pfund.

Die stadt Glasgow gehört zu der nation Scotland und zu der grafschaft East Dunbartonshire.

Die stadt zählt Glasgow erstreckt sich über 175,5 km² und zälht 598.830 Einwohner (Volkszählung von 2010) für eine Dichte von 3.412,14 Einwohner pro km².
Die Bürgermeister der stadt Glasgow ist Bob Winter.
Die Einwohner werden Glaswégien genannt.. Der französische Name der stadt ist Glasgow.
Die Website von Glasgow http://www.glasgow.gov.uk

Points oder Interessen

Kelvingrove-Kunstgalerie

Die Kelvingrove-Kunstgalerie wurde 1901 eröffnet und hat mehr als 8000 Ausstellungsstücke. 1891 fand ein Architekturwettbewerb statt, um zu bestimmen, nach wessen Entwurf das Museum gebaut würde. Die Gewinner waren zwei Architekten aus London, John W. Simpson und EJ Milner Allen. Das Gebäude ist eine Mischung verschiedener architektonischer Richtungen, aber der dominierende Stil stammt von spanischer Barock-Architektur. Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele Artefakte und Kunstwerke des Museums an geheimen Orten im ganzen Land verteilt. Das sollte sich bald schon als richtige Entscheidung erweisen, nachdem in der Nähe des Museums eine Bombe einschlug, sodass im Museum alle Scheiben zerbarsten. Die Kunstwerke des Museums stammen aus verschiedenen Epochen und Regionen und es gibt 22 verschiedene Galerien, darunter eine für den französischen Impressionismus, eine für die alten niederländischen Meister, eine weitere für schottische Kunst sowie eine eigene Galerie für den Glasgower Künstler Charles Rennie Mckintosh. Es gibt aber auch Ausstellungen zum alten Ägypten, zur Naturgeschichte sowie zu Waffen und Rüstungen. Zu den Highlights der Sammlung zählt ein Gemälde von Salvador Dalí, die älteste mittelalterliche Tasche in ganz Schottland, eine Mark 21 Spitfire aus dem Jahr 1944, eine von nur drei Pistolen aus Glasgow und viele weitere faszinierende Ausstellungsstücke.

Adresse: Argyle Street, Glasgow. Website: www.glasgowlife.org.uk/museums/kelvingrove/Pages/default.aspx. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag und Samstag 10:00 bis 17:00; Freitag und Sonntag 11:00 bis 17:00. Eintritt frei.

Kelvingrove Park

Kelvingrove Park ist ein viktorianischer Park im Westen von Glasgow und liegt direkt am Fluss Kelvin. Die Kelvingrove-Kunstgalerie befindet sich mitten im Park. Kelvingrove Park wurde bereits 1852 von Sir Joseph Paxton gegründet und hießt erst West End Park. Das Ziel dabei war, die Stadt gen Westen auszudehnen und gleichzeitig einen Ort der Entspannung und Erholung für Glasgows neue Mittelschicht zu schaffen. Der Park ist 34 Hektar groß und auf Grund seiner Nähe zum Fluss Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Es gibt eine Reihe verschiedener Vogelarten, aber auch kleine Säugetiere wie Otter, Füchse und braune Ratten. Daneben gibt es hier auch einen Skater-Park, eine Bowlingbahn, ein Cricket-Feld, Tennisplätze, Spielplätze für Kinder, eine Bühne für Konzerte sowie eine Reihe von Statuen und Monumenten für wichtige Bürger der Stadt. Die Konzertbühne wurde jahrelang vernachlässigt, aber kürzlich wurde sie gründlich restauriert und wird jetzt wieder für Sommerkonzerte genutzt. Der Park hat auch eine eigene U-Bahn-Station, Kelvinbridge. Website: www.kelvingrovepark.com. Der Park hat ganzjährig für Besucher geöffnet.

Die Kathedrale von Glasgow

Die Kathedrale von Glasgow wurde am dem Ort errichtet, an dem vorher eine Kirche stand, die vom Schutzheiligen der Stadt St. Mungo gebaut worden war. Das Grab von St. Mungo befindet sich jetzt in der unteren Grabkammer der Kathedrale. Der Bau der gegenwärtigen Kathedrale begann im Jahr 1136, bis sie 1197 geweiht wurde. Der Kathedrale war gleichzeitig der Sitz des Erzbischofs von Glasgow. 1560 fand in Schottland dann die Reformation statt, in dessen Zuge sich Schottland vom Papst und vom Vatikan lossagte. Schottland war fortan nicht mehr katholisch, sondern presbyterianisch. Heute ist die Bezeichnung Kathedrale nur noch ein Tribut an Zeit vor der Reformation. Denn seit hier kein Bischof mehr seinen Sitz hat, ist das Bauwerk eigentlich nur eine Kirche. Heute gehört die Kirchengemeinde der Kathedrale von Glasgow zur Church of Scotland. Die Kathedrale ist außerdem die einzige mittelalterliche Kathedrale in Schottland, die während der Reformation nicht überdacht war. An Wochentagen gibt es auch Führungen durch das Bauwerk, in dem man alles über die ereignisreiche Geschichte dieses Ortes erfährt.

Adresse: Castle Street, Glasgow. Website:  www.glasgowcathedral.org.uk. Öffnungszeiten: April bis September Montag bis Samstag 9:30 bis 17:30 sowie Sonntag 13:00 bis 17:00; Oktober bis März Montag bis Samstag 9:30 bis 16:30 sowie Sonntag 13:00 bis 13:30. Der Eintritt ist frei, Spenden sind allerdings willkommen.

Nekropolis - Glasgows Stadt der Toten

Die Nekropolis ist ein Friedhof in der Nähe der Kathedrale von Glasgow. 50.000 Menschen wurden auf diesem viktorianischen Friedhof beigesetzt. Nicht alle haben einen Grabstein und nicht alle Gräber sind beschriftet. Es gibt aber gut 3500 Monumente auf dem Friedhof. Der Friedhof wurde 1833 eröffnet und erstreckt sich heute auf über 15 Hektar. Die Wege und Gräber sind nicht wie ein Netz angeordnet, was typisch war für frühe viktorianische Friedhöfe. Er gibt auch eine Reihe von Gräbern von bekannten oder wichtigen Persönlichkeiten. Außerdem befinden sich drei Denkmäler auf dem Friedhof, eins für totgeborene Babys, eins für die Opfer des Korea-Kriegs und eins für die Bürger aus Glasgow, die das Victoria-Kreuz erhalten hatten. Der Friedhof ist ein interdenominationaler Friedhof, das bedeutet, dass hier Menschen jeglicher Religionszugehörigkeit begraben werden können. Der erste Tote, der hier bestattet wurde, war tatsächlich jüdisch. Die Monumente wurden von einer Reihe bekannter Architekten und Bildhauer gestaltet, sodass hier ganz verschiedene architektonische Richtungen zu finden sind. Mehrmals pro Monat gibt es auch eine Führung über den Friedhof. Nähere Informationen zu Terminen und Zeiten finden sich auch auf der Website. Die Führungen dauern ungefähr zwei Stunden.

Website: www.glasgownecropolis.org. Kontaktadresse um Führungen zu buchen: tours@glasgownecropolis.org. Öffnungszeiten: täglich 7:00 bis zur Abenddämmerung.

Der Botanische Garten

Der Botanische Garten von Glasgow wurde 1817 gegründet und umfasst heute mehrere Gewächshäuser sowie eine Baumschule. Als der Garten gegründet wurde, wurde er auch für Konzerte und andere Veranstaltungen benutzt. Das bekannteste Gewächshaus ist der Kibble-Palast, der im 19. Jahrhundert gebaut wurde und aus Schmiedeeisen besteht. Es wurde über den Fluss Clyde in den Botanischen Garten geschafft und 1873 errichtet. Zunächst wurde der Kibble-Palast für Konzerte genutzt, bis man 1880 begann, hier Pflanzen zu züchten. Zu den wichtigsten Pflanzen zählen die neuseeländischen und australischen Baum-Farne. Einige der Pflanzen sind bereits 120 Jahre alt. In anderen Gewächshäusern findet man Orchideen, Wüstenpflanzen aus trockenen Regionen, tropische Pflanzen, Begonien und viele andere faszinierende Pflanzen aus aller Welt. Die Baumschule, die am Fluss Kelvin liegt ist heute ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Auch heute noch finden über das Jahr verteilt verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Auf der Website gibt es alle Informationen zu den Terminen.

Website:  www.glasgowbotanicgardens.com. Eintritt frei.

Riverside-Museum

Das Riverside-Museum in Glasgow widmet sich ganz der Fortbewegung und zeichnet Glasgows Geschichte als transatlantisches Handelszentrum bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nach. Das Museum hat neun verschiedene Ausstellungen: Die Straßen, der Fluss Clyde, Fortbewegung und Urlaub, Made in Scotland, Mode und Aufmerksamkeit, Durch den Wald, Innovation: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Katastrophen und Unfälle sowie Von Hier nach Dort. Das Museum bietet neben Bildern und Filmen auch verschiedene Ausstellungsstücke zum Anfassen. Es gibt auch Führungen durch freundliche Mitarbeiter.

Volkspalast und Wintergarten

Der Volkspalast und Wintergarten ist ein Museum und gläserner Komplex, der 1898 eröffnet wurde. Der Volkspalast wurde es kulturelles Zentrum für die Bürger Glasgows erdacht. Er wurde vom Earl von Rosebery feierlich eröffnet. Ursprünglich befanden sich im Erdgeschoss Erholungsräume und Lesesäle, im ersten Stock eine Museum und im obersten Stockwerk eine Kunstgalerie. 1940 wechselte der Scherpunkt des Museums auf die soziale Geschichte Glasgows. So zeichnet das Museum die Geschichte der Stadt und ihrer Bürger von 1750 bis heute durch eine Sammlung von Gemälden, Gegenständen, Fotos, Grafiken und Filmen nach. Der Wintergarten befindet sich hinter dem Museum.

Hunterian-Museum und Kunstgalerie

Das Hunterian-Museum und die Kunstgalerie gehören zur Universität von Glasgow und das Hunterian-Museum ist das älteste Museum Schottlands. Verschiedene Teile des Museums befinden sich in verschiedenen Gebäuden der Universität, die auf dem Campus verteilt sind. Das Museum wurde 1783 gegründet, als Dr. William Hinter seine Sammlung an die Universität von Glasgow stiftete, damit die Studenten davon profitieren könnten. 1807 wurde das Museum dann eröffnet und zog 1870 in ein neues Gebäude um.

Website: www.gla.ac.uk/hunterian. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10:00 bis 17:00, Sonntag 11:00 bis 16:00. Eintritt frei.

Wissenschaftszentrum

Das Wissenschaftszentrum von Glasgow befindet sich am Ufer des Flusses Clyde. Es wurde 2001 von Königin Elisabeth II. eröffnet und gilt heute als Europas führendes Wissenschaftszentrum. Das Zentrum besteht aus drei Bereichen, dem Wissenschafts-Boulevard, dem IMAX-Kino sowie dem Glasgow Tower. Der Wissenschafts-Boulevard besteht aus drei Stockwerken mit 250 verschiedenen wissenschaftlichen Ausstellungen. Die meisten der Ausstellungen sind interaktiv und konzentrieren sich auf drei Themen: Erforschen und Entdecken, Wissenschaft in Aktion sowie Wissenschaft und du. Der Boulevard enthält auch ein Planetarium.

Website: www.glasgowsciencecentre.org. Öffnungszeiten: Im Sommer täglich 10:00 bis 17:00, im Winter Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00.

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Zahlen

Landesvorwahl :
GB
Postleitzahl :
G61
Breite :
55.91827
Länge :
-4.33281
Zeitzone :
Europe/London
Zeitzonenbezeichner :
UTC
Sommerzeit :
Y

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Begleiten Sie uns !

Wie kommt man hin ?

In Schottland gibt es vier internationale Flughäfen, die direkte Flüge nach England, Westeuropa, Nordamerika und zu vielen anderen Zielen anbieten. Die vier internationalen Flughäfen in Schottland sind in Aberdeen (www.aberdeenairport.com), Edinburgh (www.edinburghairport.com), Glasgow (www.glasgowairport.com) sowie Glasgow Prestwick (www.gpia.co.uk). Aus anderen Regionen des Vereinigten Königreichs kann man auch mit dem Bus anreisen. Es gibt regelmäßige Fahrten zwischen England, Wales, Nordirland und Schottland. Alternativ kann man auch mit der Fähre anreisen. Aus Belgien gibt es den Anbieter Superfast Ferries (www.superfast.com) oder aus Nordirland Stena Line (www.stenaline.co.uk). Der öffentliche Nahverkehr in Schottland ist gut und zuverlässig, aber auch teuer. Busse verbinden alle größeren Städte. Für kleinere Städte und Dörfer gibt es Minibusse, die von Postbeamten gefahren werden und in die man überall auf der Strecke einsteigen kann. Es gibt auch Zugverbindungen zu den wichtigsten Zielen, aber viele kleinere und abgelegene Orte und Regionen sind nicht an das Schienennetz angebunden. Um kleinere Inseln vor der Küste oder Küstenstädte zu besuchen, gibt es zwei große Fähr-Anbieter, Caledonian MayBrayne (www.camac.co.uk) sowie Northlink Ferries (www.northlinkferries.co.uk.). Eine andere Option, um auch die abgelegenen Orte zu entdecken ist mit dem Auto. So sieht man auch die wunderschöne Landschaft Schottlands. Innerhalb der Städte kommt man mit dem Auto allerdings nicht gut voran.

Transport von Glasgow

Internationale Flughäfen
Glasgow ~8 km
Prestwick ~48 km
Anderen Verkehrsmitteln
Glasgow Buchanan Bus Station ~8 km
Glasgow Railway Station ~8 km
Glasgow City Heliport ~46 km