Stadt Kamari (South Aegean)

griechenland

Präsentation

Kamari ist eine Ortschaft an der Ostküste der Kykladen-Insel Santorin in Griechenland. In Kamari leben etwa 1648 Einwohner. Zum Ort gehört ein großer Strand aus Vulkangestein, Kiesel und Sand. Außerdem bietet Kamari einige Hotels, Restaurants und ein Freiluftkino. Das Dorf wurde erst im Jahr 1956 gegründet, nachdem der zuvor hier gelegene Ort Mesa Gonia durch ein starkes Erdbeben komplett zerstört worden war.  Der Name „Kamari“ bedeutet „Gewölbe“, was wohl von den römischen Gräbern stammt, die in der nahegelegenen Ausgrabungsstätte Alt-Thera, am Fuß des Berges Mesa Vouno, gefunden wurden (die Vorkammer der Gräber war wie ein Gewölbe aufgebaut). Zu der Zeit, als Alt-Thera in seiner Blüte stand, war Kamari wohl der Hafen der antiken Stadt. Gerade im Sommer ist Kamari sehr gut besucht –es ist einer der größten Badeorte von Santorin. Die Insel wird von den Griechen auch „Thira“ genannt. Sie ist die Hauptinsel der Kykladen, eines Inselarchipels im Ägäischen Meer, das ca. 200km vom Festland Griechenlands entfernt liegt.

Die stadt Kamari gehört zu der peripherie South Aegean und zu der präfektur Cyclades.

Points oder Interessen

Der Strand

Der schwarze Strand von Kamari ist etwa 15m breit und hat eine Länge von 1200m – er reicht bis nach Monolithos im Norden hinauf. Der Strand stellt ein Gemisch aus Kieseln, Vulkangestein und Sand dar und sollte nur mit Badeschuhen betreten werden, da die Steine gerade im Sommer sehr heiß werden können. Das Wasser hier ist türkisblau und recht flach, die Umgebung ist wunderbar grün – ein wahres Paradies. Der Strand liegt nicht weit vom Ortszentrum entfernt, wo es mehrere gemütliche Bars und Restaurants gibt; aber auch an der schönen Strandpromenade finden sich mehrere ruhige Tavernen, Bars und Geschäfte mit romantischem Blick auf das Meer. Der südliche Teil des Strandes ist normalerweise recht lebhaft und vor allem im Sommer sehr gut besucht. Hier können Liegen gemietet werden; um auf die Toilette zu gehen, muss man zum nächsten Restaurant gehen.

Alt-Thera

Die antike Ausgrabungsstätte Alt-Thera befindet sich südlich von Kamari, nicht weit von dem Ort entfernt. Alt-Thera war eine antike Stadt, die am Fuß des Berges Mesa Vouno errichtet wurde. Sie war vom 9. Jahrhundert vor Christus bis 726 nach Christus bewohnt und wurde nach dem mythologischen Herrscher der Insel, Theras, benannt. Die Ausgrabungen begannen im Jahr 1895 durch Friedrich Hiller von Gaertringen. Die Nekropolis von Alt-Thera wurde erst während der Ausgrabungen von 1961 und 1982 in Sellada entdeckt. Im archäologischen Museum in der Hauptstadt der Insel, Fira, sind viele Funde dieser Ausgrabungen zu besichtigen. Das Zentrum von Alt-Thera bildet eine für diese Zeit sehr breit angelegte Straße, die von mehreren imposanten Gebäuden gesäumt war. Es gibt eine Agora, der Hauptplatz der Stadt mit mehreren öffentlichen Gebäuden, eine Basilika mit dorischen Säulen und ein großes Theater mit etwa 1500 Sitzplätzen, dessen Aufführungen auch von den Bewohnern umliegende Dörfer besucht wurden. Die Stätte ist über einen gewundenen Fußpfad von Kamari aus erreichbar.

Mesa Vouno

Der Berg Mesa Vouno ist etwa 264 Meter hoch; von hier oben bietet sich ein atemberaubender Ausblick, außerdem gibt es mehrere sehr sehenswerte Ruinen. Der Berg gehört zum Gebirgsstocks Profitis Elias. An einer Seite kann man die Ruinen der byzantischen Agia Irini (die Kirche „Heilige Irene“, der Schutzpartronin von Santorin) besichtigen. Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Kirchen von Santorin. Um die Ruinen herum fand man außerdem mehrere korinthische Säulen aus dem 5. Jahrhundert nach Christus. Auf dem Mesa Vouno befinden sich außerdem noch die Überreste einer weiteren Kirche, der Panagia Katefiani. „Katafygio“ heißt „Zuflucht“: Hier versteckten sich die Bewohner, wenn sie von Piraten angegriffen wurden. Eine Quelle ganz in der Nähe der Kirche wurde damals zur Gewinnung von Trinkwasser genutzt.

Restaurants

Sehr zu empfehlen ist das Atmosphere Lounge Restaurant, das sich am Strand befindet und eine wunderschöne Dachterasse besitzt. Hier werden verschiedene internationale Speisen serviert, wobei man in die offene Küche hineinschauen und den Köchen beim Zubereiten der Gerichte zusehen kann. Auch die Weine hier sind sehr empfehlenswert. Ebenfalls am Strand liegt die Taverne Zorbas, wo man sowohl traditionelle, als auch internationale Gerichte geboten bekommt. Auch hier hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer und den schwarzen Strand. Am Ortseingang befindet sich die Taverne Bacchus, die traditionelle griechische Gerichte serviert - und das zu recht günstigen Preisen. Die Taverne ist nicht allzu sehr von Touristen überlaufen und bietet daher eine schön ruhige Atmosphäre. Im Restaurant Glaros bekommt man leckere griechische Gerichte, die mit Zutaten aus der Region um Kamari herum zubereitet werden. Auch die Weine sind absolut vorzüglich und stammen von der Insel. Das italienische Restaurant Al Fresco bietet italienische Speisen von höchster Qualität an. Gerade Pasta und Pizza sind äußerst zu empfehlen, außerdem ist der Hauswein vorzüglich und die Kellner sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Hotels

Das Hotel Bellonias Villas wurde erst vor kurzem renoviert. Das Gebäude weist die typische Architektur der Kykladen auf, wobei trotzdem all die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit geboten werden. Hier gibt es 41 luxuriöse Zimmer mit je einer Terasse und einem Balkon. Auch eine Kochgelegenheit, ein Kühlschrank und Satellitenfernsehen sind vorhanden. Bucht man eine Suite, hat man auf seiner Terasse sogar einen privaten Jacuzzi mit Blick auf das Meer zur Verfügung. Orion Star ist ein Hotel, das nur 200m vom Meer entfernt und etwas erhöht liegt. Manche der Zimmer bieten einen wunderbaren Blick auf das Meer. Wählen kann man zwischen Doppel- oder Dreibettzimmern und Superior Zimmern. Das 3-Sterne-Hotel Matina ist ein modern eingerichtetes Hotel mit sehr gutem Service. In nur zwei Minuten erreicht man zu Fuß den Strand. Auch eine Frühstücksterasse, ein Pool und eine Poolbar gehören zur Einrichtung des Etablissements. Das Frühstück besteht aus frisch zubereiteten griechischen Köstlichkeiten. Das 3-Sterne-Hotel und Restaurant Glaros liegt nur etwa 150m vom Strand entfernt und ist trotzdem sehr ruhig gelegen. Es gibt 26 Zimmer, die hell und freundlich eingerichtet sind und unter anderem Klimaanlage und einen Kühlschrank beinhalten. Außerdem gibt es einen Pool mit Jacuzzi und WLan steht ebenfalls zur Verfügung. In dem Restaurant werden traditionelle Gerichte aus der Region serviert.

Perissa

Die kleine Stadt Perissa befinet sich nur etwa 3km von Kamari entfernt. Sie hat nur etwa 500 Einwohner, gehört aber mit Kamari zusammen zu den beliebtesten Badeorten der Insel Santorin, da es hier ebenfalls einen wunderschönen schwarzen Lavastrand gibt. Der Ort selbst ist in typischem Kykladenstil erbaut mit weißen Häusern, engen Gässchen und schönen kleinen Balkonen. Hier gibt es außerdem viele Bars, Restaurants und Clubs, sodass man hier immer etwas zu tun findet. Interessante Sehenswürdigkeiten sind außerdem die weiße Stavros-Kirche (auf Deutsch „Kirche des Heiligen Kreuzes“ genannt) mit ihren fünf blauen Kuppeln und das Museum für Mineralien und Fossilien Thira, das unter anderem Fossilien von Oliven- und Palmbäumen ausstellt.

Monolithos

Das kleine Dorf Monolithos an der Südostküste von Santorin befindet sich in der Nähe des Flughafens, nicht weit von Kamari entfernt. Der Name kommt von einem großen Felsen, auf dem die Kirche von Agios Ioannis steht – „monolithos“ ist griechisch und bedeutet „Felsen“. Auch hier befindet sich ein schöner schwarzer Sandstrand, dessen klares seichtes Wasser ideal ist für einen Familienausflug mit kleinen Kindern; außerdem gibt es einen Spielplatz und ein Volleyballfeld am Strand. Er ist sehr ruhig und angenehm gelegen und bietet jeden Konform, den man braucht; unter anderem kann man Liegen und Sonnenschirme leihen und es gibt leckere Fischtavernen und Restaurants. Bekannt ist Monolithos auch für die einzige Tomaten -Fabrik der Insel.

Fira

Fira (von den Bewohnern der Insel oft auch Thira genannt) ist die Hauptstadt von Santorin und wurde im Jahr 1806 gegründet. Sie erstreckt sich über den Kraterrand des Skaros und bietet einen atemberaubenden Blick über den riesigen Kratersee. Am Fuß des Felsens liegt der Hafen Mesa Gialos – von hier aus kann man sich mit dem Auto oder Esel auf den Weg nach oben machen oder die Seilbahn nehmen. Fira hat einen wunderbaren traditionell griechischen Charakter und bietet mit seinen Restaurants, Bars und Clubs viel Unterhaltung; mehrere Souvenirläden und andere Geschäfte laden zum Shoppen ein. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören eine katholische und eine orthodoxe Kirche, die hübsche Kapelle „Agios Minas“ und zwei verschiedene Kloster. Auch mehrere Museen sind hier zu finden, unter anderem ein Archäologisches Museum und das „Museum des Prähistorischen Theras“ – hier werden antike Kunstwerke der Ägäis zur Schau gestellt.

Oia

Das Dorf Oia befindet sich etwa 14km von Kamari entfernt. Es ist ein typisch kykladisches Dorf: In eine Felswand hineingebaut, findet man hier die typischen Höhlenwohnungen der Kykladen. Von unzähligen Orten in Oia aus hat man einen atemberaubenden Ausblick, weswegen die Ortschaft sehr viele Künstler anzieht, die hier in den Gassen ihre Leinwände aufstellen und wunderschöne Bilder malen. Diese können in den Galerien von Oia angeschaut und gekauft werden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind ein venezianisches Kastell („Argyri“ genannt) und das Seefahrtsmuseum, das Bilder, Instrumente und vieles mehr ausstellt, das mit Seehfahrerei zu tun hat. Hier kann man übrigens einen der besten Sonnenuntergänge der ganzen Insel erleben; gerade abends pilgern deshalb meist viele Besucher nach Oia.  

Redakteur :

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Zahlen

Landesvorwahl :
GR
Postleitzahl :
847-00
Breite :
36.376999
Länge :
25.48080
Zeitzone :
Europe/Athens
Zeitzonenbezeichner :
UTC+2
Sommerzeit :
Y

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Wie kommt man hin ?

Mit dem Flugzeug: Der Flughafen befindet sich etwa 3km nördlich von Kamari. Flüge hierher gibt es von Thessaloniki, Athen und den Inseln Kreta, Rhodos und Mykonos aus. Der Flughafen wird vor allem von Aegean Airlines und Olympic Air angeflogen, in der Hauptreisezeit aber auch von weiteren Fluggesellschaften. Weiter nach Kamari gelangt man mit dem Bus oder Taxi. Mit der Fähre: Vom Festland aus (dem Fährhafen „Piräus“ in Athen) gibt es Fähren zu den verschiedenen Kykladen-Inseln; der Hafen auf Santorin heißt Athinios. Mit einem Schnellboot kommt man etwas schneller nach Santorin.   Verkehr auf der Insel: Man kann sich entweder einen Roller oder ein Auto mieten und die Insel auf eigene Faust erkunden, oder das gut ausgebaute Busnetz nutzen, das die meisten Dörfer und Orte der Insel bedient. Der Busbahnhof in Kamari befindet sich ganz in der Nähe des Strandes. Zwischen der Haupstadt Fira und Kamari zum Beispiel kostet die Busfahrt etwa 1,20 Euro.

Stadt Kamari (South Aegean)

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Kamari ist eine Ortschaft an der Ostküste der Kykladen-Insel Santorin in Griechenland. In Kamari leben etwa 1648 Einwohner. Zum Ort gehört ein großer Strand aus Vulkangestein, Kiesel und Sand. Außerdem bietet Kamari einige Hotels, Restaurants und ein Freiluftkino. Das Dorf wurde erst im Jahr 1956 gegründet, nachdem der zuvor hier gelegene Ort Mesa Gonia durch ein starkes Erdbeben komplett zerstört worden war.  Der Name „Kamari“ bedeutet „Gewölbe“, was wohl von den römischen Gräbern stammt, die in der nahegelegenen Ausgrabungsstätte Alt-Thera, am Fuß des Berges Mesa Vouno, gefunden wurden (die Vorkammer der Gräber war wie ein Gewölbe aufgebaut). Zu der Zeit, als Alt-Thera in seiner Blüte stand, war Kamari wohl der Hafen der antiken Stadt. Gerade im Sommer ist Kamari sehr gut besucht –es ist einer der größten Badeorte von Santorin. Die Insel wird von den Griechen auch „Thira“ genannt. Sie ist die Hauptinsel der Kykladen, eines Inselarchipels im Ägäischen Meer, das ca. 200km vom Festland Griechenlands entfernt liegt.

Die stadt Kamari gehört zu der peripherie South Aegean und zu der präfektur Cyclades.

Points oder Interessen

Der Strand

Der schwarze Strand von Kamari ist etwa 15m breit und hat eine Länge von 1200m – er reicht bis nach Monolithos im Norden hinauf. Der Strand stellt ein Gemisch aus Kieseln, Vulkangestein und Sand dar und sollte nur mit Badeschuhen betreten werden, da die Steine gerade im Sommer sehr heiß werden können. Das Wasser hier ist türkisblau und recht flach, die Umgebung ist wunderbar grün – ein wahres Paradies. Der Strand liegt nicht weit vom Ortszentrum entfernt, wo es mehrere gemütliche Bars und Restaurants gibt; aber auch an der schönen Strandpromenade finden sich mehrere ruhige Tavernen, Bars und Geschäfte mit romantischem Blick auf das Meer. Der südliche Teil des Strandes ist normalerweise recht lebhaft und vor allem im Sommer sehr gut besucht. Hier können Liegen gemietet werden; um auf die Toilette zu gehen, muss man zum nächsten Restaurant gehen.

Alt-Thera

Die antike Ausgrabungsstätte Alt-Thera befindet sich südlich von Kamari, nicht weit von dem Ort entfernt. Alt-Thera war eine antike Stadt, die am Fuß des Berges Mesa Vouno errichtet wurde. Sie war vom 9. Jahrhundert vor Christus bis 726 nach Christus bewohnt und wurde nach dem mythologischen Herrscher der Insel, Theras, benannt. Die Ausgrabungen begannen im Jahr 1895 durch Friedrich Hiller von Gaertringen. Die Nekropolis von Alt-Thera wurde erst während der Ausgrabungen von 1961 und 1982 in Sellada entdeckt. Im archäologischen Museum in der Hauptstadt der Insel, Fira, sind viele Funde dieser Ausgrabungen zu besichtigen. Das Zentrum von Alt-Thera bildet eine für diese Zeit sehr breit angelegte Straße, die von mehreren imposanten Gebäuden gesäumt war. Es gibt eine Agora, der Hauptplatz der Stadt mit mehreren öffentlichen Gebäuden, eine Basilika mit dorischen Säulen und ein großes Theater mit etwa 1500 Sitzplätzen, dessen Aufführungen auch von den Bewohnern umliegende Dörfer besucht wurden. Die Stätte ist über einen gewundenen Fußpfad von Kamari aus erreichbar.

Mesa Vouno

Der Berg Mesa Vouno ist etwa 264 Meter hoch; von hier oben bietet sich ein atemberaubender Ausblick, außerdem gibt es mehrere sehr sehenswerte Ruinen. Der Berg gehört zum Gebirgsstocks Profitis Elias. An einer Seite kann man die Ruinen der byzantischen Agia Irini (die Kirche „Heilige Irene“, der Schutzpartronin von Santorin) besichtigen. Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Kirchen von Santorin. Um die Ruinen herum fand man außerdem mehrere korinthische Säulen aus dem 5. Jahrhundert nach Christus. Auf dem Mesa Vouno befinden sich außerdem noch die Überreste einer weiteren Kirche, der Panagia Katefiani. „Katafygio“ heißt „Zuflucht“: Hier versteckten sich die Bewohner, wenn sie von Piraten angegriffen wurden. Eine Quelle ganz in der Nähe der Kirche wurde damals zur Gewinnung von Trinkwasser genutzt.

Restaurants

Sehr zu empfehlen ist das Atmosphere Lounge Restaurant, das sich am Strand befindet und eine wunderschöne Dachterasse besitzt. Hier werden verschiedene internationale Speisen serviert, wobei man in die offene Küche hineinschauen und den Köchen beim Zubereiten der Gerichte zusehen kann. Auch die Weine hier sind sehr empfehlenswert. Ebenfalls am Strand liegt die Taverne Zorbas, wo man sowohl traditionelle, als auch internationale Gerichte geboten bekommt. Auch hier hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer und den schwarzen Strand. Am Ortseingang befindet sich die Taverne Bacchus, die traditionelle griechische Gerichte serviert - und das zu recht günstigen Preisen. Die Taverne ist nicht allzu sehr von Touristen überlaufen und bietet daher eine schön ruhige Atmosphäre. Im Restaurant Glaros bekommt man leckere griechische Gerichte, die mit Zutaten aus der Region um Kamari herum zubereitet werden. Auch die Weine sind absolut vorzüglich und stammen von der Insel. Das italienische Restaurant Al Fresco bietet italienische Speisen von höchster Qualität an. Gerade Pasta und Pizza sind äußerst zu empfehlen, außerdem ist der Hauswein vorzüglich und die Kellner sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Hotels

Das Hotel Bellonias Villas wurde erst vor kurzem renoviert. Das Gebäude weist die typische Architektur der Kykladen auf, wobei trotzdem all die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit geboten werden. Hier gibt es 41 luxuriöse Zimmer mit je einer Terasse und einem Balkon. Auch eine Kochgelegenheit, ein Kühlschrank und Satellitenfernsehen sind vorhanden. Bucht man eine Suite, hat man auf seiner Terasse sogar einen privaten Jacuzzi mit Blick auf das Meer zur Verfügung. Orion Star ist ein Hotel, das nur 200m vom Meer entfernt und etwas erhöht liegt. Manche der Zimmer bieten einen wunderbaren Blick auf das Meer. Wählen kann man zwischen Doppel- oder Dreibettzimmern und Superior Zimmern. Das 3-Sterne-Hotel Matina ist ein modern eingerichtetes Hotel mit sehr gutem Service. In nur zwei Minuten erreicht man zu Fuß den Strand. Auch eine Frühstücksterasse, ein Pool und eine Poolbar gehören zur Einrichtung des Etablissements. Das Frühstück besteht aus frisch zubereiteten griechischen Köstlichkeiten. Das 3-Sterne-Hotel und Restaurant Glaros liegt nur etwa 150m vom Strand entfernt und ist trotzdem sehr ruhig gelegen. Es gibt 26 Zimmer, die hell und freundlich eingerichtet sind und unter anderem Klimaanlage und einen Kühlschrank beinhalten. Außerdem gibt es einen Pool mit Jacuzzi und WLan steht ebenfalls zur Verfügung. In dem Restaurant werden traditionelle Gerichte aus der Region serviert.

Perissa

Die kleine Stadt Perissa befinet sich nur etwa 3km von Kamari entfernt. Sie hat nur etwa 500 Einwohner, gehört aber mit Kamari zusammen zu den beliebtesten Badeorten der Insel Santorin, da es hier ebenfalls einen wunderschönen schwarzen Lavastrand gibt. Der Ort selbst ist in typischem Kykladenstil erbaut mit weißen Häusern, engen Gässchen und schönen kleinen Balkonen. Hier gibt es außerdem viele Bars, Restaurants und Clubs, sodass man hier immer etwas zu tun findet. Interessante Sehenswürdigkeiten sind außerdem die weiße Stavros-Kirche (auf Deutsch „Kirche des Heiligen Kreuzes“ genannt) mit ihren fünf blauen Kuppeln und das Museum für Mineralien und Fossilien Thira, das unter anderem Fossilien von Oliven- und Palmbäumen ausstellt.

Monolithos

Das kleine Dorf Monolithos an der Südostküste von Santorin befindet sich in der Nähe des Flughafens, nicht weit von Kamari entfernt. Der Name kommt von einem großen Felsen, auf dem die Kirche von Agios Ioannis steht – „monolithos“ ist griechisch und bedeutet „Felsen“. Auch hier befindet sich ein schöner schwarzer Sandstrand, dessen klares seichtes Wasser ideal ist für einen Familienausflug mit kleinen Kindern; außerdem gibt es einen Spielplatz und ein Volleyballfeld am Strand. Er ist sehr ruhig und angenehm gelegen und bietet jeden Konform, den man braucht; unter anderem kann man Liegen und Sonnenschirme leihen und es gibt leckere Fischtavernen und Restaurants. Bekannt ist Monolithos auch für die einzige Tomaten -Fabrik der Insel.

Fira

Fira (von den Bewohnern der Insel oft auch Thira genannt) ist die Hauptstadt von Santorin und wurde im Jahr 1806 gegründet. Sie erstreckt sich über den Kraterrand des Skaros und bietet einen atemberaubenden Blick über den riesigen Kratersee. Am Fuß des Felsens liegt der Hafen Mesa Gialos – von hier aus kann man sich mit dem Auto oder Esel auf den Weg nach oben machen oder die Seilbahn nehmen. Fira hat einen wunderbaren traditionell griechischen Charakter und bietet mit seinen Restaurants, Bars und Clubs viel Unterhaltung; mehrere Souvenirläden und andere Geschäfte laden zum Shoppen ein. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören eine katholische und eine orthodoxe Kirche, die hübsche Kapelle „Agios Minas“ und zwei verschiedene Kloster. Auch mehrere Museen sind hier zu finden, unter anderem ein Archäologisches Museum und das „Museum des Prähistorischen Theras“ – hier werden antike Kunstwerke der Ägäis zur Schau gestellt.

Oia

Das Dorf Oia befindet sich etwa 14km von Kamari entfernt. Es ist ein typisch kykladisches Dorf: In eine Felswand hineingebaut, findet man hier die typischen Höhlenwohnungen der Kykladen. Von unzähligen Orten in Oia aus hat man einen atemberaubenden Ausblick, weswegen die Ortschaft sehr viele Künstler anzieht, die hier in den Gassen ihre Leinwände aufstellen und wunderschöne Bilder malen. Diese können in den Galerien von Oia angeschaut und gekauft werden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind ein venezianisches Kastell („Argyri“ genannt) und das Seefahrtsmuseum, das Bilder, Instrumente und vieles mehr ausstellt, das mit Seehfahrerei zu tun hat. Hier kann man übrigens einen der besten Sonnenuntergänge der ganzen Insel erleben; gerade abends pilgern deshalb meist viele Besucher nach Oia.  

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